Wie der Osten den Westen als Reiseziel abgelöst hat
Eike Wenzel 16. Januar 2010
Ausgerechnet das wirtschaftsschwache Mecklenburg-Vorpommern hat 2009 mit Rekordzahlen bei Übernachtungen und Urlaubern abgeschlossen. 20 Jahre nach der Grenzöffnung hat sich das Bundesland im Tourismus ganz oben positioniert – das ist das Ergebnis der Studie „Destination Brand 09“ der Fachhochschule Westküste in Heide. Damit genießt das nord-östliche Bundesland mehr Sympathie als Bayern und der Bodensee. Laut Reiseanalyse 2009 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (www.fur.de) können sich 27 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren einen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern vorstellen. Um in 2010 weiter zu kommen, hat der Tourismusverband ein detailliertes Markenkonzept ausgearbeitet, das die Marke jetzt auch international bekannt machen soll. Dazu entsteht gerade ein Markenhandbuch, welches das Markenbild bis in die kleinsten Strukturen hinein verständlich machen soll. Das Hauptaugenmerk liegt 2010 auf der weiteren Profilierung von Qualitätstourismus im Land.
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