Regional-Boom in Großbritannien erreicht 2013 seinen Höhepunkt
Eike Wenzel 11. Januar 2010
Den Experten von Pali International zufolge wird die Nachfrage nach regionalen Produkten im kommenden Jahr 2-stellig wachsen. Mintel schätzt gar, dass der Verkauf von regionalen Produkten im Jahr 2013 um mehr als ein Drittel ansteigen und stattliche 6,2 Milliarden britische Pfund ausmachen wird (2008: 4,7 Milliarden).
• Erzeugermärkte bzw. Hofläden sind in Großbritannien das am stärksten wachsende Handelssegment.
• Wochenmärkte: In den 1990er Jahren war die Wochenmarktkultur quasi ausgestorben. Mittlerweile zieht sich, laut FARMA, ein dichtes Netz von mehr als 800 Märkten über das Vereinigte Königreich.
• Handelsriese Tesco erwartet in Großbritannien für 2011 einen Umsatz mit regionalen Produkten in Höhe von 1 Milliarde Pfund, 2009 werden rund 800 Millionen Pfund verdient.
• Waitrose meldet Umsatzschübe im Regionalen von 42 bis 50 %.
• Bei der Supermarktkette Asda (gehört zu Wal-Mart) stieg der Verkauf der regionalen Produkte in 2009 um 50 %. Für das kommende Jahr wird mit dem gleichen Zuwachs gerechnet.
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