Trotz der schlechten Zahlen aus der Wirtschaft 2009 und vielen Negativ-Schlagzeilen, erwarten Konjunkturexperten für das Jahr 2010 ein langsames Wirtschaftswachstum von rund 2%. Denn obwohl die Wirtschaft 2009 weiter schrumpfte, passierte das doch sehr viel langsamer als zuvor.
Es wird erwartet, dass die deutsche Konjunktur endlich an Fahrt gewinnt mit dem Resultat eines langsamen Wirtschaftswachstums, zur Jahresmitte aber wieder abkühlt, aus Gründen wie der Schuldenkrise einiger Länder im Euro-Raum.
Pünktlich zur Fußballweltmeisterschaft verzeichnet Südafrika eine Aufholjagd beim Wirtschaftswachstum. Dem Internationalen Währungsfonds zufolge, legte die afrikanische Wirtschaft seit dem Jahr 2000 stets um fünf Prozent oder mehr zu; 2009, als die Weltwirtschaft um ein Prozent schrumpfte, betrug Afrikas Wirtschaftswachstum dennoch 1,7 Prozent; und für 2010 erwarten die Experten ein Wirtschaftswachstum von vier Prozent.
Die südafrikanische Infrastruktur wurde ausgebaut und hat sich deutlich verbessert; das Straßennetz wurde vergrößert, Telefonanschlüsse sind leichter erhältlich und auch die politische Situation Südafrikas hat sich in den meisten Staaten stabilisiert, was zum stetigen Wirtschaftswachstum beiträgt.
Dennoch sollten Investoren die Risiken der südafrikanischen Wirtschaft nicht vernachlässigen. So gibt es Länder wie Südafrika, Ägypten oder Marokko, die weit fortgeschritten sind und andere wie Nigeria oder Kenia, die langsam folgen. Doch gilt das längst nicht für alle Staaten. Und politische Instabilitäten dort können sich auf weiter fortgeschrittene Länder auswirken. Zudem sind die Aktienmärkte in der Region wenig liquide und dadurch äußerst schwankungsanfällig.
Aber für risikofreudige Anleger lohnt es sich, in Südafrika zu investieren. Denn trotz allem sieht das Wirtschaftswachstum in Südafrika die nächsten Jahre sehr vielversprechend aus, nicht alleine aufgrund des steigenden Tourismus zur Fußball-WM.
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