Der Mann, der Ihnen den wissenschaftlich gesicherten Blick in die Zukunft ermöglicht, ist Matthias Horx, Deutschlands renommiertester Zukunftsforscher.
Seit 1998 ist Matthias Horx Chefredakteur eines völlig neuen Informationsdienstes, der Entscheidungsträger und Meinungsführer über die künftigen Entwicklungen in Wirtschaft, Politik, Technik und Kultur informiert der:"Zukunftsletter"
Einhundertsiebzig internationale Medien sowie das Internet werden ständig für Sie ausgewertet. Alle bedeutenden Entwicklungen, die sich weltweit anbahnen, landen als kompakte Information in Ihren Händen, lange bevor die Allgemeinheit davon erfährt.
Sie verstehen die Zusammenhänge. Sie wissen ganz genau, welche Trends das Verbraucherverhalten und die Absatzmärkte beeinflussen werden. Sie kennen die Technologien, die unser Leben in Zukunft verändern.
Dieser Wissensvorsprung ist Ihr Kapital, denn wer - wie Sie - Verantwortung trägt und Weichen für die Zukunft stellt, muss über das, was auf ihn, seine Firma und seine Familie zukommt, informiert sein. Damit können Sie heute die Entscheidungen treffen, die Ihnen für morgen den Erfolg sichern. In Ihrer unternehmerischen Karriere, Ihrer privaten Lebensplanung und Ihrer ganz persönlichen Future-Fitness.
Seit nunmehr 10 Jahren identifiziert der Zukunftsletter Trends und Megatrends, Neues und Innovationen, bevor sie in die Verwertungs- und Bewertungsmechanismen der Presse und einer größeren Öffentlichkeit geraten! Und 10 Jahre sind noch nicht genug!
Hier erfahren Sie mehr über "10 Jahre Zukunftsletter"
Der "Zukunftsletter" ist ein exclusiver Informationsdienst für Entscheider in Wachstumsmärkten. Allen denjenigen die heute schon mehr darüber wissen wollen und müssen was morgen geschieht, will er - persönlich wie beruflich - einen entscheidenden Vorsprung verschaffen.
Die Leser vom "Zukunftsletter" kennen als Erste die bedeutendsten Prognosen und Szenarien für gesellschaftliche, politische, technologische und kulturelle Entwicklungen. Unsere Trendanalysen dienen als Wegweiser durch das Labyrinth gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Trends und Strömungen.
Damit gibt der "Zukunftsletter" allen kreativen Führungskräften Ideen und Anregungen für Ihre Arbeit im/ zur Gestaltung des 21. Jahrhunderts.
Trend- und Zukunftsforscher
Matthias Horx gründete 1996 das Zukunftsinstitut.
Er gilt für viele als einflußreichster Trend-und Zukunftsforscher im deutschsprachigen Raum.
Durch zahlreiche Fernsehauftritte und inzwischen mehr als 10 Büchern zum Thema Trends und Zukunft wurde er auch einem breiten Publikum bekannt.
Lebenslauf
Wie können Sie eigentlich in die Zukunft schauen, Herr Horx?
Das ist ungeheuer schwierig, aber es gelingt immer besser, wenn man darunter nicht das präzise Voraussagen einzelner Ereignisse á la Nostradamus versteht. Voraussetzung sind einige wichtige "tools", Werkzeuge, die Zukunftsforscher früherer Zeiten noch nicht hatten, und um deren Weiterentwicklung wir uns heute bemühen. Erstens das Internet, das uns heute den Zugang zu Datenmengen erlaubt, die für frühere Rechercheure utopisch war. Zweitens die Entwicklung ganzheitlicher Zukunfts-Modelle. Zum Beispiel das "Sphärensystem", das wir im Zukunftsinstitut benutzen, um komplexe Veränderungsprozesse darzustellen. Aber auch ökonomische Wellen-Modelle, die von Kollegen entwickelt wurden, spielen eine wichtige Rolle. Drittens historisches Tiefen-Wissen über Zivilisationsentwicklung und Zivilisationsbrüche. Viertens die Weiterentwicklung der Szenario-Technik. Das alles zusammen ermöglicht uns heute einen weitaus sichereren Blick auf mögliche Zukünfte als früher. Wir stochern nicht mehr so im Nebel wie die Prognostiker vergangener Zeiten – obwohl einige von ihnen auch schon sehr gute Ergebnisse erzielt haben – davon können wir durchaus lernen!
Wie sehen Sie Ihre Aufgabe als Trend- und Zukunftsforscher?
Erstens sehe ich mich als Publizist und "öffentlicher Mensch" als Anwalt für Zukunftsthemen. In den deutschsprachigen Ländern ist "Zukunft" eher mit Angst und Untergang besetzt – ich möchte zeigen, daß das Morgen besser ist als sein Ruf, daß Wandlung ungeheuer spannend und lohnend ist. Zweitens sehe ich mich – und unsere Zunft – als "bewußtseinsfördernde Unternehmensberater". Es geht uns in unserer Arbeit in den Firmen nicht so sehr darum, präzise Prognosen zu machen, sondern darum, den Horizont der Unternehmenskultur "nach vorne zu öffnen". Wir glauben, daß die professionelle Beschäftigung mit dem Thema "Zukunft" die Intelligenz in der strategischen Planung erhöht. Wir nennen dies "Future Fitness". Wenn Sie so wollen: Wir sind "Future Fitness-Trainer" des Managements und derjenigen in den Unternehmen, die Veränderung und Innovation vorantreiben wollen.
Was sind die wesentlichen Methoden in Ihrem Zukunftsinstitut?
Wir sind zuallererst so etwas wie ein Think-Tank, der die Ergebnisse der weltweiten Trend- und Zukunftsforschung sichtet und verdichtet. Es gibt ja inzwischen so etwas wie ein weltweites Netz der Zukunftsforscher, die sich gegenseitig austauschen und ihre Ergebnisse abgleichen. Das heißt: wir sammeln und sichten alles, was es auf dem "Markt" prognostischer Erkenntnisse gibt. Dann machen wir Eigenstudien zur Zukunft der Technologie, zu neuen Märkten, zu Trends, die wir auf uns zukommen sehen. Schließlich unterstützen wir in Consulting-Projekten Unternehmen, die ihren Focus auf Zeiträume hinter dem derzeitigen Marketing-Plan richten wollen. Dazu benutzen wir verschiedenste Techniken: Szenarios, Panel-Diskussionen, "modeling" von ökonomischen Prozessen, Umfeldanalysen undsoweiter. Wir wollen, daß die Unternehmensführungen "in touch" mit den großen Veränderungen unserer Zeit kommen: Individualisierung, Digitalisierung, Neue Arbeitsformen, neue Verhältnisse zwischen Mann und Frau, Mobilität – das sind alles Themen, die die Zukunftsmärkte formen. Das kann bis in die Begleitung bei konkreten Produktentwicklungen gehen.
Gibt es einen Unterschied zwischen Trendforschung und Zukunftsforschung?
Man darf beides nicht verwechseln, aber es hängt zusammen. Trendforschung hat mit Zukunft zunächst einmal nichts zu tun. Es ist die Erforschung und Benennung von Veränderungsprozessen in der Gegenwart. Eine Art "Gegenwarts-Ethnologie". Dabei entstehen dann Begriffe wie "Cocooning" oder "High Touch". Zukunftsforschung setzt sich dagegen mit den "Langen Wellen" auseinander und richtet ihren Blick weit auf den Horizont: Indem wir Entwicklungen von Technologie, Bevölkerung, Rohstoffen, sozialen Strukturen, Lebenswelten in einen langfristigen Kontext stellen, versuchen wir, tragfähige Langfristmodelle zu entwickeln. Unser Institut versucht, beide Disziplinen zu einem ganzheitlichen Modell zu verschmelzen.
Was unterscheidet Ihren Ansatz von dem anderer Trend- und Zukunftsforscher?
Mit jedem verbindet mich etwas und von jedem trennt mich etwas. An Gerd Gerken mag ich seine provokative, spekulative Art, aber ich versuche, konkreter zu sein. Faith Popcorn hat ihre Stärken im Bereich der Märkte und des Konsums, hier ist sie genial sensibel, und sie hat viele Themen aus dem Bereich der eher marktorientierten Trends gut erkannt. Mich interessieren aber auch Themen wie Ökologie, Politik, Ethik, neue Arbeitswelten. John Naisbitt hat mich sehr beeinflusst, er hat viele sehr gute Prognosen und Denkmodelle geliefert – sein Buch "Megatrends 2000" ist vor 20 Jahren erschienen und ist heute noch aktuell – da sieht man, was Prognostik leisten kann!
Können Sie ein Beispiel für die Treffsicherheit einer Ihrer Prognosen nennen?
Das ist ein bißchen eitel, aber nun gut: In "Trendbuch 1", das 1993 erschien, haben wir zum Beispiel vorausgesagt, daß es einen massiven "Bad Taste-Trend" geben wird – schlechter Geschmack als Kult. Damals haben uns unsere Kunden für verrückt erklärt – heute ist Zlatko ein Medienphänomen. Oder die Krise des Internetsektors: Seit Jahren predige ich die "Smart-Tech"-Revolution und sage einen "digital backlash", einen Rückschlag für die Internet-Euphorie voraus, jetzt ist er eingetreten. Das Internet hat unsere kommunikative Umwelt so kompliziert gemacht, daß es teilweise mehr Probleme als Lösungen erzeugt. Die Krise der Internet-Aktien ist hier ein erstes Erdbeben: in der nächsten Runde wird es um anwenderfreundliche, einfach zu bedienende Geräte und Programme gehen, in denen das Universalmedium Internet gewissermaßen erwachsen und für die Masse der Menschen nutzbar wird. Damit das passieren kann, wird im IT-Sektor demnächst noch eine Menge Blut fließen – gewinnen werden nicht mehr diejenigen, die den schnellsten "Hype" liefern, sondern die, die die Bedürfnisse der Menschen und Konsumenten am tiefsten verstehen und sie in "Humantechnik" umformen können.
Gibt es eine Möglichkeit, auch längerfristig, etwa 1000 Jahre, nach vorne zu schauen?
In manchen Bereichen schon, zum Beispiel bei der Technologieentwicklung. Wir können heute relativ verläßlich die nächsten Etappen der technologischen Entwicklung voraussehen, weil Technologie heute nicht mehr "Erfindung im stillen Kämmerlein" heißt, sondern eine gewaltige, langfristige Investition in Grundlagenforschung voraussetzt. Wir wissen, daß in 30 Jahren die Gentechnologie, in spätestens 100 Jahren die Nanotechnologie unsere Produktionsprozesse umkrempeln wird. Wir wissen, daß wir für eine Besiedelung des Weltalls drei Voraussetzungen benötigen: Erstens Neue "Meta-Materialien", zweitens eine neue, hochintensive Energiequelle, drittens neue Fertigungstechniken, die es erlauben, preiswert im Weltall Habitate zu errichten. Wir wissen schließlich, daß irgendwann Technologien entwickelt werden, die mit der Quantenphysik arbeiten. Aus einer solchen Überlegung können sie ein Langfristmodell entwickeln. Dabei lassen sich zwar keine exakten Zeitpunkte voraussagen, aber die logische Aufeinanderfolge technologischer Entwicklungen – das geht schon. Man benötigt dafür allerdings ein gigantisches naturwissenschaftliches und ökonomisches Grundverständnis. Dabei müssen wir ständig dazulernen.
Wie präzise kann man Zukunft antizipieren?
Es gibt Prozesse, die sich leicht voraussagen lassen, und welche, bei denen wir eher schlechte Karten haben. Beispiel: Bevölkerungsentwicklung ist ein relativ stabiles System, weil die zugrundeliegenden Faktoren wie Familien- und Geburtenverhalten sehr tief in den Kulturen und Ökonomien verankert sind. Heute werden die Eltern der Zukunft geboren, und deshalb kann man die Bevölkerungszahl relativ langfristig voraussagen. Bei den unsicheren Kandidaten arbeiten wir mit sogenannten "Jokern", das sind gewissermaßen "Wilde Karten der Zukunft". Erdbeben, Börsencrashs, Kriege – so etwas kann man mit Wahrscheinlichkeiten eingrenzen, aber nie präzise vorhersagen. Begrenzte Nuklearkriege gehören z.B. zu diesen "Jokern", mit denen wir in der Zukunftsforschung arbeiten. Aber die Zukunft des Krieges wird wahrscheinlich mit ganz anderen Methoden und Waffen stattfinden. Nicht der Kampf um Territorien oder Rohstoffe, sondern "Cyberwars" und "Mindwars" prägen die Zukunft der Konflikte.
Sind Sie Optimist?
Aber ja! Die meisten der großen Menetekel für die Menschheit, die heute noch immer in den Medien beschworen werden, sind mehr oder minder gelöst. Wir wissen heute, daß zum Beispiel die Bevölkerungsexplosion im 21. Jahrhundert nicht stattfinden wird – die Menschheit wird wahrscheinlich im Jahre 2060 ihren zahlenmäßigen Zenit erreichen, bei etwa 8,7 Milliarden Menschen. Die meisten ökologischen Krisen können wir mit neuer Technologie bewältigen. Der Wohlstand wird weltweit wachsen und sich ausbreiten. All das kommt nicht von allein, aber wir haben gute Chancen. Voraussetzung ist, daß wir uns mit der realen Welt und ihren Veränderungen vertrauter machen. Statt dauernd Angst-Angst-Angst zu schreien und den Medien und ihren Hysterien zu glauben, müssen wir uns auf den Weg machen – und die Veränderungen immer bewußter nicht nur erleiden.