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Wenn der Chefkoch morgens auf den Acker geht




Was ist das ultimative Regio-Produkt? Antwort: Eines, das im eigenen Garten wächst! 
Deshalb werben immer mehr Cafés, Bars und Restaurants mit dem Label „100 Prozent hausgemacht“. Beispiele: 
 
  • Thomas Haus, Chefkoch vom Restaurant Goldmann in Frankfurt, holt seine Zutaten jeden Tag frisch vom eigenen Acker, den das Lokal betreibt. 
  • Fortnum and Mason, ein Feinkostladen/Restaurant in London bietet Honig aus eigener Produktion an. Die Bienenstöcke stehen auf dem Dach des Flagship-Stores – mitten in der Innenstadt.
  • Kunden im Café Perfect Day in Wiesbaden wissen, woher die Bohnen zu ihrem Getränk stammen: Der Laden betreibt im südindischen Kerala eine eigene Kaffeeplantage. So stellt das Unternehmen sicher, dass der Anbau strengen ökologischen und ethischen Anforderungen genügt.
Unser Votum: Kunden hungern nach Hausgemachtem, weil nur solche Produkte vertrauenswürdig sind – eine Reaktion auf Lebensmittelskandale und zunehmende Verbreitung von Allergien. Das bedeutet allerdings nicht, dass in Zukunft wieder jeder alles selbst machen muss. Es geht darum, den Kern des Angebots selbst zu erstellen. 
 



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Sigurd Schmidt, Deutsche Bank AG, Frankfurt:

„Der Zukunftsletter ist für mich ein wichtiges Frühwarn-Instrument. In unserem Corporate Center Personal denken wir für unsere 95.000 Mitarbeiter weit voraus: Was sind die künftigen Mega-Trends? Was für Chancen und Probleme wird es in der Multioptionsgesellschaft geben? Da gibt uns der Zukunftsletter frühzeitig Hinweise.“

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