Der „TrendScanner” hält die Technologie für einen Flop. Zum einen gibt es noch erhebliche technische Hürden: Die Helligkeitsunterschiede zwischen einer Wohnung und einer sonnenbeschienenen Wiese sind enorm. Keine aktuelle Displaytechnik funktioniert unter extrem hellen Bedingungen. Außerdem müsste sich die Brille, um wirklich alltagstauglich zu sein, automatisch auf den Punkt fokussieren, den der Träger anschaut. Dafür ist umfangreiche Hardware nötig, die bislang nicht in eine leichte Brille passt. Hinzu kommt der Lifestyle-Faktor: Die Erfahrungen der Vergangenheit, vor allem mit Virtual-Reality-Brillen, haben gezeigt, dass Menschen keine Technologie mögen, die ihr Äußeres verändert. Deshalb wird der Einsatz der Datenbrillen auf wenige Nischenmärkte beschränkt bleiben. | ||||