2012 wird das Jahr des Durchbruchs der E-Mobilität sein, so Dr. Eike Wenzel, Chefredakteur des Fachinformationsdienstes
Zukunftsletter. Der Trendexperte meint: Wir werden im kommenden Jahr jedoch auch erleben, dass kleinere Anbieter auf Nischenmärkten (E-Mobilität in Städten, Zweitwagenmobilität, Zweiradmobilität) ins Geschäft kommen werden.
Im Jahr 2005 wurden 75 % der weltweiten Autoproduktion von 6 Marken bewerkstelligt; 2020 wird dieser Anteil nur noch bei um die 60 % liegen. Das Auto büßt damit (besonders deutlich bei den jungen Menschen in Westeuropa, Nordamerika und Japan) seine Rolle als Statussymbol immer mehr ein.
Wachstumsprognose für Carsharing
Junge Menschen planen, in ihre Mobilität nur noch 10 % ihres Einkommens investieren zu wollen. Bei der amerikanischen Durchschnittsfamilie sind es zurzeit noch 25 %. Autofahren als „Mobilitätsdienstleistung unter anderen“ wird zugleich zu einem florierenden Markt.
Carsharing kommt endlich aus der Nische der Ökofundamentalisten und wird laut einer Prognose von Frost & Sullivan in Europa und Nordamerika bis 2016 exponentiell wachsen. Davon werden nicht nur die klassischen Carsharing- Anbieter profitieren, sondern auch pfiffige Autoverleiher, Fahrzeughersteller und nachbarschaftlich organisierte Dienstleister.