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Produkte aus der Garage erobern den Weltmarkt


Sony, Samsung, Apple – die Elektronikwelt gehört den Riesen. Von diesem Glaubenssatz müssen wir uns in Zukunft verabschieden. Denn die heißesten neuen Gadgets kommen immer häufiger aus Garagen. Ambitionierte Bastler haben sie erdacht – und verdienen mit ihren Kreationen viel Geld.  
Chumby zum Beispiel – eine Kombination aus Radio, Musikplayer, Wecker und Kamera – wurde in einer Garage geboren. Das Gerät greift drahtlos auf das Internet zu und kann somit auch Web-Radio abspielen. Preis: ca. 200 Dollar. Hersteller ist eine kleine kalifornische Firma, die zuvor niemand kannte.
 
Newcomer wie die Chumby-Macher profitieren von zwei Faktoren.
1) Um ein neues Elektronikgerät zu entwerfen, ist heute dank billiger Konstruktionsprogramme und 3D-Drucker nur noch eine Hand voll Ingenieure notwendig.
2) Es wird weniger Kapital für die Produktion benötigt: Auftragsfabriken in China oder Plattformen wie Ponoko erledigen die Arbeit schnell und kostengünstig.

Folge: Wer 1 Mio. Euro zur Verfügung hat, kann mit einer eigenen Firma auf dem Elektronikmarkt mitspielen – früher war die zehnfache Investitionssumme nötig. 


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