Gänseleberpastete, Ziegenkäse-Soufflé, gedünsteter Butterfisch – im Londoner Restaurant
Farringdon‘s Little Bay kommt nur Hochwertiges auf den Tisch. Aber keine hohe Rechnung. Denn in dem Lokal bestimmen die Kunden selbst, wie viel sie für ihr Essen ausgeben wollen. Sie können zwischen einem Penny und 100 Pfund zahlen. Der erwartete finanzielle Einbruch durch die Aktion ist ausgeblieben. Ein Fünftel der Gäste zahlte sogar freiwillig mehr als den regulären Preis.
Zahl‘ was du willst, gilt auch beim Mittagsbuffet im Frankfurter Restaurant Kish. Interessant: Wissenschaftler der Uni Frankfurt haben die Marketing-Maßnahme unter die Lupe genommen und sind zu einem erstaunlichen Ergebnis gekommen: Einerseits sank der Umsatz pro Kunde, da die Gäste statt regulär 7,99 Euro für ihr Essen nur 6,44 Euro zahlten. Gleichzeitig jedoch kamen wesentlich mehr Kunden ins Restaurant, der Laden war auf einmal brechend voll – übrigens auch abends, wenn das Angebot nicht gilt. Fazit: 32 Prozent Umsatz plus durch Pay-what-you-want.