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Zukunftsletter - Strategisches Wissen für Entscheider in Management und Marketing - 12 Jahre strategisches Marketing - Dr. Eike Wenzel, Zukunftsforsche und Chefredakteur
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Luxus verkaufen? Künftig nur mit guten Argumenten!

veröffentlicht am 02.12.2009
Mein Auto, meine Yacht, meine Villa - dieser Überbietungs-Konsum hat ausgedient. Nur teurer als die anderen zu sein, reicht nicht mehr. Wer in Post-Kriesen-Zeiten ein Luxusprodukt verkaufen will, braucht vor allem eines: vernünftige Argumente. Zum Beispiel:
  • Luxus - aber nicht zum Luxuspreis. Beispiel: Der Autohersteller Hyundai stellt in der Werbung für sein neues Spitzenmodell Genesis (Preis: 33.000 US-Dollar) heraus, dass das Fahrzeug mit der gleichen Stereoanlage ausgestattet ist wie der Rolls-Royve Phantom - aber nur einen Bruchteil des britischen Edelgefährts kostet.
  • Premium für ein ganzes Leben. Beispiel: Lexus, die Luxus-Tochter von Toyota, verweist auf die niedrige Gesamtbetriebskosten und den hohen Wiederverkaufswert der Wagen - das war bislang im Premiumsegment wahrlich kein Verkaufsargument! 
  • Luxus, der die Umwelt schont. Satte 3.500 Dollar kostet eine neue Kombination aus Waschmaschine und Trockner, die der US-Hersteller General Electric seit Kurzem anbietet. Wichtigstes Argument in der Werbung: Das Gerät verbraucht weniger Strom und Wasser als die Konkurrenz.
  • Viel Geld für viel Wirkung. „Wir möchten rational überzeugen“, sagt La Prairie, ein Hersteller von Crèmes, die die Haut jünger halten sollen (ein Döschen kostet 145 US-Dollar). In der Werbung betont die Firma, dass ihre Salbe Substanzen enthält, die sonst nur in verschreibungspflichten medizinischen Produkten zu finden sind.
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