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Nichts ist so beständig wie der Wandel - und das gilt besonders in unserer hochtechnisierten, schnelllebigen Welt. Die Trendexperten des Zukunftsletter beobachten genau die Strömungen und Veränderungen in Gesellschaft und Wirtschaft.
Ihre Prognose: Von den folgenden 4 Betrachtungsweisen werden wir uns in allernächster Zukunft verabschieden müssen.
In den USA schon seit vielen Jahren Bestandteil des täglichen Lebens: Lebensmittel-Shops mit 24-Stunden-Öffnungszeit. Mit der Lockerung des Ladenschlussgesetzes bewegt sich auch in Deutschland einiges in diesem Bereich: Schon sind die ersten Nischenkonzepte am Markt, die sich diesen Trend zunutze machen.
Der
Zukunftsletter präsentiert Ihnen das Marktpotenzial, das dieser Trend birgt und stellt Ihnen einige der erfolgreichsten Betreiber vor.
Die Markenhersteller dürfen hoffen: Der Wert ihrer Produkte wird endlich wieder höher eingeschätzt. Das macht den Weg frei für eine neue Beziehungskultur zwischen Produzent und Konsument. Nicht wenige Marketingberater fordern derzeit eine Emotionalisierung der Kundenbindung.
Bei McDonald’s (Slogan: „I’m lovin’ it“) und Mini („Is it love?“) hat man die Vorteile einer emotionalen Kommunikation ebenfalls bereits entdeckt.
Nun gehen die Theoretiker laut Zukunftsletter noch einen Schritt weiter:„Terroir“ raunen sich Weinfreunde zu, wenn sie etwa
Erwin Tinhofs „Feuersteig“ verkosten. Der Winzer aus dem Burgenland hat früh den Trend erkannt und auf „Region“ gesetzt. Tinhof liegt dabei aber weniger an der Marketingstrategie („Wenn der Wein im Glas gut ist, muss ja keiner was dazu sagen“), sondern für ihn zählen Echtheit und Qualität der Weine.
Genau das - und nicht nur die Herkunft alleine - macht den Erfolg des Authentizitäts-Trends aus, meint auch der Zukunftsletter. Hier Tinhofs Erfolgsprinzipien:
Je inniger das Verhältnis von Mensch und Tier, desto eher sind Herrchen und Frauchen bereit, in Gesundheit und Wohlbefinden ihrer Gefährten zu investieren. Und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch bei Katzen, vor allem aber bei Hunden, wegen guter Pflege die Alterspyramide kippt: Knapp 20 % aller Hunde sind heute bereits zwischen 12 und 13 Jahre alt; noch in den 60er Jahren erreichten weniger als 10 % dieses Alter.
Der Zukunftsletter stellt Ihnen die Konsequenzen dieser Entwicklung vor:Eine Studie der Universität Tokio ergab, dass japanische Hunde im Schnitt inzwischen 11,9 Jahre alt werden, das sind 3,3 Jahre mehr als noch vor einem Jahrzehnt. Vor allem die Städter sind es, die sich für ein Haustier entscheiden, dann aber lieber eine kleine Hunderasse, die länger lebt, als einen stattlichen Schäferhund oder Bernhardiner.
Negative Begleiterscheinung:
Der Trend zu sehr vertrauten, immer persönlicheren Boutiquen und Läden - der
Zukunftsletter hat bereits 2003 darüber berichtet - zeigt sich in London an immer mehr Ecken der Stadt.
Aus diesen 4 Beispielen können Sie praktischen Nutzen für Ihr eigenes Geschäft ziehen: - Londons Geschäfte verkaufen Gemütlichkeit, Service und persönlichen Charme
Eine der Ersten, die den Trend erkannten und erfolgreich umsetzten, war Coco Ribbon, eine Luxus- und Lifestyle-Boutique mit inzwischen 2 sehr gut laufenden Filialen in Notting Hill sowie in Chelsea. Die Läden im Boudoir-Stil sind eingerichtet „wie das Schlafzimmer der besten Freundin ... ein Platz, den man nicht mehr verlassen möchte“, beschrieb es die „Vogue“.
In den Markt für berufliche Weiterbildung ist gehörig Bewegung gekommen. Der
Zukunftsletter hat davon schon häufiger berichtet.
Aktuelles Beispiel: In Berlin wird es bald eine eigene Fortbildungs-Hochschule geben: im Herbst 2007 eröffnet die „Deutsche Universität für Weiterbildung“ ihre Tore. Betrieben wird sie von der Freien Universität Berlin und der Stuttgarter Klett-Gruppe. Zielgruppe sind Hochschulabsolventen, die sich weiterbilden möchten.
Laut Bundesministerium für Bildung und Forschung nehmen rund 41 % der deutschen Arbeitnehmer an beruflichen Weiterbildungen teil - vor 20 Jahren lag dieser Wert erst bei rund 33 %.
Die wichtigsten Eckdaten des Weiterbildungsmarkts: Dass es beim Banking nicht nur um Geld geht, beweist hierzulande die Deutsche Bank mit ihrem Konzept
Q110: Neben Finanzdienstleistungen gehören zum Angebot der „Deutschen Bank der Zukunft“ u. a. eine Lounge zum Entspannen bei frischen Getränken und Kuchen, ein Trendshop und eine Kids’ Corner.
Während deutsche Banken von ausländischen gehörig unter Druck gesetzt werden, entdecken sie das Privatkundengeschäft neu. Sie versammeln immer mehr Produkte in ihrem Portfolio mit dem Ziel, Kunden zu Lebenspartnern zu machen.
Der Zukunftsletter zeigt Ihnen hier 4 Beispiele, wie Banken individuelle Nähe zum Kunden aufbauen und nebenbei als Lebensplaner eine glückliche Klientel gewinnen. Info-Produzenten nutzen RSS (Really Simple Syndication), um Nachrichten „wirklich einfach“ zu verbreiten. Im Kampf um Aufmerksamkeit im WWW kommen vor allem die Onlineportale der Medienhäuser nicht mehr umhin, die Meldungen und Artikel aus den einzelnen Redaktionen über RSS-Kanäle zu verbreiten.
Wie der
Zukunftsletter berichtet, bietet die New York Times 100 (!) verschiedene RSS-Feeds an (die freien Podcast-Angebote noch nicht mitgerechnet). Die einzelnen News-Kanäle sind den redaktionellen Ressorts zugeordnet, auf Jobanzeigen und dort jeweils auf bestimmte Städte bezogen, oder sie stellen die von den Lesern per E-Mail meistversendeten Artikel bereit.
Kleinanzeigenportale wie
Quoka ermöglichen das Abonnieren der jüngsten Annoncen einer bestimmten Suchabfrage wie „3- bis 4-Zimmer-Wohnungen im Umkreis von 25 km“ zu einem gewählten Ort.
Die neue Mitte - das ist jetzt wichtig - wird aus den Nischen, aus den Extremen und anhand neuer Trends (Communitys, Cheap Chic, Smart Discount) neue Energien saugen.
Hier die 3 wichtigsten Entwicklungspfade, welche die neue Mitte prägen werden:
Schon im Februar 2004 hatte der
Zukunftsletter vom „Kidult“-Kult berichtet. Blickt man auf den Trend-Hotspot London, scheint es, als wären viele Londoner noch immer nicht erwachsen geworden und wollten es auch in Zukunft nicht werden.
Scannt man die Altersgruppe der 30-, 40- und sogar 50-Jährigen, fällt auf, dass sie sich in Verhalten, Kleidung und Ansichten wie 20-Jährige geben. Ironische Wortschöpfungen machen für dieses Lifestyle-Phänomen bereits die Runde: Die Rede ist von den „Grups“ (von Grown-ups) oder von den „Sceniors“ (scene und seniors).
Und so definiert der Zukunftsletter diese Zielgruppe, die es auch hierzulande gibt:Das neue und große Heer an Selbstständigen, Kleinstunternehmern, projektbezogenen Zeitarbeitern und Mikro-Entrepreneuren verändert das Arbeitsleben grundlegend und verlangt nach neuen Angeboten. Und die müssen vor allem so sein: flexibel, schnell und unkompliziert.
Der Zukunftsletter stellt Ihnen in diesem Beitrag 4 neue Business-Modelle für die Arbeitskultur von morgen vor: - Büroservice mit 5-Sterne-Service: ein Hotel für Unternehmen
Präsent zu sein, ohne dabei zu verpflichten - das ist die Idee des Company Hotel. Ohne langfristige Bindung durch Miete, Möbel, Management werden die Fixkosten für Firmen und Selbstständige reduziert, indem die Leistungen monatlich gemietet werden.
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf war zu keiner Zeit ein größeres Thema als gegenwärtig. Und nie zuvor war es schwieriger, beides unter einen Hut zu bekommen. Immer mehr Frauen sind an Kind UND Karriere interessiert und wollen nach der Geburt ihrer Kinder schnell wieder ins Berufsleben einsteigen.
Gefragt sind da nicht nur engagierte Väter, sondern Angebote, die den Berufsalltag mit dem Nachwuchs erleichtern und der Gender-Revolution Rechnung tragen.
In diesem Zukunftsletter-Beitrag erfahren Sie, welche Vorteile es für Sie hat, ein familienfreundliches Unternehmen zu sein - und wie Sie sich dabei helfen lassen können: Praxis-Beispiel: Full Service für die Work Life Balance
Deutschland hungert förmlich nach Dienstleistungen: Seit 2003 geben die Haushalte jährlich mehr für Dienstleistungen aus als für Konsumgüter. Allein im 1. Quartal 2006 wurden fast 350 Milliarden Euro für Dienstleistungen ausgegeben - 25 Milliarden Euro mehr als im vergleichbaren Zeitraum 2002. Konkretes Beispiel: 80 % aller Autofahrer geben an, an der Tankstelle den Service eines Tankwarts in Anspruch nehmen zu wollen. Die
Zukunftsletter-Redaktion sieht darin klare Indikatoren für eine
Wandlung hin zu einer umfassenden Support-Ökonomie: Unsere
Wohlstandsgesellschaft entwickelt sich immer mehr zu einer
Wohlfühlgesellschaft, in der die neuen Lebensknappheiten nicht mehr der Mangel an Waren, sondern an Zeit und Lebensqualität sind. Wer von diesem Wandel profitieren will, muss die relevanten Treibkräfte erkennen und die neuen Chancen nutzen.
Der Zukunftsletter stellt Ihnen deshalb hier die 4 entscheidenden Trends der Service-Märkte von morgen vor:Der neue Ankerpunkt der Kundenkommunikation ist die Gemeinschaft: Interessengruppen, Spielgemeinschaften, Business-Netzwerke, kommentierende Blog-Leserschaften oder die Community eines Special Interest Podcasts. Im Zukunftsmarketing dreht sich alles um diese Größe - die keineswegs neu ist, aber durch das weltweite Netz eine neue Bedeutung bekommen hat.
Der Zukunftsletter stellt Ihnen 4 Marketing-Ansätze für die Zukunft vor - vom Massen- zum Community-Marketing:Die Globalisierung rückt immer stärker in den Fokus unserer alltäglichen Geschäfte. Für die nächsten Jahre ist davon auszugehen, dass Globalisierung noch stärker Innovationen beeinflussen wird.
Der Zukunftsletter präsentiert Ihnen hier die 4 wichtigsten Globaltrends für das laufende Jahr: - Selbstkompetenz: Die Arbeit am Ich wird zur Schlüsselqualifikation
Selbstreflexion und das Arbeiten am eigenen Ich werden zukünftig zu sozialen Schlüsselkompetenzen schlechthin. Anders als noch im letzten Jahr geht es bei der neuen Form der Selbstverwirklichung jedoch nicht um rücksichtslosen Freiheitsdrang, sondern um Ausgeglichenheit und soziale Kompetenz. Je mehr Geschwindigkeit in Privat- und Arbeitsleben steckt und je komplexer die Anforderungen in der globalen Ökonomie werden, desto mehr ist eine Persönlichkeit gefragt, die sich intuitiv und schnell auf neue Situationen einlassen kann und die weiß, wo die eigenen Bedürfnisse liegen.
Zur Zukunft der Nahrungsmittel ist (auch im
Zukunftsletter) schon viel gesagt worden - wie aber steht es um die weitere Entwicklung unserer Küchenutensilien?
„Immer weniger Menschen kochen zu Hause, obwohl die Küche der wichtigste Ort für Familien ist. Damit das so bleibt, muss die Technik den Menschen kreativ einbinden“, befindet etwa Ted Selker, der am Media Lab des Bostoner Massachusetts Institute of Technology tätig ist.
Dort glaubt man an die Zukunft der „Counter Intelligence“, der Küchentresen-Intelligenz, und hat bereits eine ganze Reihe von Prototypen zu diesem Thema entwickelt:
Sinkende Arbeitslosenzahlen, das stabilste Wirtschaftswachstum unter den OECD-Staaten und eine jährliche Neuverschuldung unter 3 % des BIP: 17 Jahre nach der Samtenen Revolution boomt es im ehemaligen Ostblockstaat.
Der Zukunftsletter empfiehlt: Dies ist die beste Zeit für Investitionen. So sieht der Boom in Tschechien ausNahezu unbemerkt befreit sich die Tschechische Republik derzeit von ihrem Image der Knedlik- und Bier-Nation mit Hradschin und Karlsbrücke. Selbstbewusst positioniert sich die junge Republik - sie unterscheidet sich in Denken und Handeln nur marginal von anderen westeuropäischen Staaten.
Dabei sind es nicht in erster Linie Investoren aus dem Ausland, die sich durch geringe Lohnkosten anlocken lassen und der tschechischen Wirtschaft und dem Wohlstand auf die Sprünge helfen. In Tschechien haben sich längst einstige Mikro-Unternehmen verselbstständigt und fit für den Weltmarkt gemacht:
Dass ein Architekt und ein Weinhändler eine Frittenbude aufmachen, ist schon etwas Besonderes. Wenn die beiden dann aber neben Kartoffelstreifen auch Edeldesign und Restaurant, Chefkoch und Gourmet-Zutaten bieten, bekommt das Projekt Seltenheitswert.
Zukunftsletter stellt Ihnen diese Idee hier vor:
Pommes de luxe: Vom Bauarbeiter-Mittag zum Gourmet-SnackAußer bei Fastfood-Junkies haben die hochkalorischen und fettigen Pommes definitiv ausgedient. Umso erstaunlicher, dass die Fritten daher ausgerechnet im Berliner Szeneviertel Prenzlauer Berg ein Revival erleben und zwischen Sushi, Suppenbar und Salatbüfett zum neuen Musthave avancieren. Architekt Achim Spindler und Weinhändler Dirk Lück haben die Frittenbude neu erfunden und den Pommes zu einer Existenz jenseits des Junkfoods verholfen:
„Die globalen Märkte beachten, aber regional handeln“, so interpretiert Müller Ludwig Kraus von der Würmmühle in Dachau das Prinzip des „think global, act local“. Zusammen mit 8 weiteren Solidargemeinschaften rund um München bildet die Würmmühle die Dachmarke „Unser Land“ - eine Regionalbewegung im mittlerweile stark globalisierten Lebensmittelmarkt.
Die Marke möchte, genauso wie die rund 400 weiteren lokalen Initiativen in Deutschland, dem Bedürfnis nach Regionalität Nahrung geben.
Denn, so der
Zukunftsletter: Aufgescheucht durch Lebensmittelskandale und enttäuscht von der geschmacklichen Gleichförmigkeit der globalisierten Lebensmittelwelt,
sehnen sich die Verbraucher im Food-Bereich zunehmend nach Ursprünglichkeit und Vertrauenswürdigkeit.