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Handel und Dienstleistungen: Vier neue Ideen für 2010


1. Supermarkt ohne Kassenschlange. Franzosen, die bei Chronodrive einkaufen, brauchen nicht mehr Schlange zu stehen. Der Supermarkt bietet folgenden Service an: Kunden können ihre Lebensmittel vorab im Netz bestellen – und dann im Markt an einem speziellen Autoschalter abholen.  Mitarbeiter laden den Kunden die Einkäufe sogar ins Auto.

2. Stullen vom Sternekoch.
Der französische Spitzenkoch Paul Bocuse eröffnet eine Fastfood-Kette. Bei Ouest Express kostet ein Sandwich plus Getränk 10 Euro. Das Rindfleisch kommt natürlich aus regionaler Schlachtung. Unser Votum: Luxus-Fastfood ist ein viel versprechendes Segment, das in Deutschland noch nahezu unbesetzt ist.

3. Dieses Geschäft macht schnell wieder dicht. Pop-Up Stores sind Läden, die nur wenige Wochen geöffnet sind und dann wieder verschwinden. Meist nutzen die Betreiber dafür leer stehende Ladenimmobilien. Beispiel: Die US-Spielwarenkette Toys“R“Us hatte im vergangenen Weihnachtsgeschäft 350 zusätzliche Filialen in Einkaufszentren eröffnet. Jetzt kommt das Konzept nach Deutschland. Die Berliner Firma Achteinhalbwochen betreibt Pop-up-Stores, in denen Mode, Musik und Kunstgegenstände verkauft werden. Gründer Raik Hölzel will das Konzept auch anderen Unternehmen anbieten.

4. Dieses Taxi nimmt nur Frauen mit. Knallrosa lackiert sind die Taxis von Banet Taxi in Beirut. Die Besonderheit des Fahrdienstes: Am Steuer sitzen Frauen, die wiederum nur Frauen befördern. Die Nachfrage ist so groß, dass Gründerin Nawal Fakhri den Fuhrpark unlängst von fünf auf 25 Wagen aufstocken musste.


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