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Gutenberg 2.0: So sieht das Buch der Zukunft aus




Vergessen Sie den Kindle von Amazon! Das E-Book der Zukunft ist groß, farbig und kann sogar bewegte Bilder darstellen. Die US-Firma Qualcomm hat es soeben vorgestellt.

Damit überflügelt das elektronische Buch jetzt die gedruckte Version. Weitere Vorteile:
  • Der Bildschirm ist so scharf, dass auch langes Lesen nicht ermüdet.
  • Die Schrift lässt sich auf in hellem Sonnenschein gut lesen.
  • Eine Akkuladung hält mehrere Tage, da nur beim Umblättern Strom verbraucht wird.
Unsere Prognose: 2010 geht als das Jahr der elektronischen Bücher in die Geschichte ein. Indiz: Am Weihnachtstag 2009 hat Amazon erstmals mehr elektronische Bücher verkauft als gedruckte Ausgaben (Meldung). Im nächsten Jahr werden 20 Mio. elektronische Lesegeräte über den Ladentisch gehen.

Aber: Das E-Book als Extragerät wird schon bald wieder verschwinden – weil auch in Handys und Laptops bald die hochauflösende Bildschirmtechnik eingebaut ist. Das bedeutet: Auf fast jedem Gerät lassen sich in Zukunft E-Books lesen. Die Folgen für den Buchmarkt:
  • Harry Potter und Dan Brown marschieren voran. Gedruckte Bestseller werden auch die ersten Bestseller als E-Book sein.
  • Ab 2012 publizieren die Verlage Fachbücher, Lehrbücher und Tageszeitungen auf breiter Front elektronisch.
  • Ab 2015 wird der gesamte Buchmarkt digitalisiert. Faustregel: Je hochwertiger die Ausstattung des Buches (Bindung, Prägedruck, Hochglanzdruck), desto länger kann sich die gedruckte Version gegen die elektronische behaupten.
  • Auch im Jahr 2050 wird es noch gedruckte Bücher geben – aber nur als Geschenk zu besonderen Anlässen.



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