Affentor Frankfurt ist ein Projekt der Werkstatt Frankfurt, um langzeitarbeitslosen Frauen die Möglichkeit zu bieten, wieder ins Berufsleben einzusteigen. Ursprünglich befand sich die Schneiderei im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen am Affentorplatz. Im Jahr 2001 fand dann die Revolution von einer Schneiderei zum heute inzwischen kultigen Taschenlabel „Affentor“ statt: Die Designerin Eve Merceron nahm sich des Projekts an, entwarf die Designs und ließ ausschließlich Taschen herstellen. Die Philosophie basiert auf den Prinzipien der Gemeinnützigkeit und Nachhaltigkeit:
In der Manufaktur können Frauen den Berufsabschluss Modenäherin erlernen, im Ladengeschäft werden sie zu Verkäuferinnen und Einzelhandelskauffrauen ausgebildet. Die verwendeten Stoffe stammen ausschließlich von Kleinhändlern aus der Region, sind meist Restposten und erfüllen ökologische Ansprüche. Außerdem unterstützt Affentor junge DesignerInnen, ihre Ideen umzusetzen und dann auch unter dem Label Affentor zu verkaufen.
Affentor versteht sich selbst als Plattform, auf der Entwicklung, Produktion, Marketing und Vertrieb in einem realisiert werden. Ein gutes Beispiel, dass viele vermeintliche Gegensätze gar nicht so unvereinbar sind.