Um rund 50.000 steigt die Zahl der Behinderten hier zu Lande jedes Jahr. Prognose: Bedingt durch die Alterung der Gesellschaft wird sich diese Entwicklung in den kommenden Jahren noch beschleunigen. Das gibt dem Markt rund um so genannte Special-Needs-Konsumenten kräftig Auftrieb. Die vermeintlich unbedeutende Randgruppe entwickelt sich zum interessanten Absatzmarkt. Wichtig sind zwei Aspekte:
Auf einer Reise durch Indien beobachtete der Amerikaner Michael Dwork, wie die Frauen dort Laub in Wasser einweichten und daraus Teller formten. Nach der gleichen Methode stellt seine Firma Verterra jetzt Einweggeschirr her. Es ist ofen- und mikrowellenfest und zerfällt nach zwei Wochen zu Kompost. 300 Schüsseln kosten ca. 130 Dollar.
Ist North Dakota bald überall? Der Bundesstaat unterhält 233 Meilen asphaltierter Straße, kann sich jedoch nur 48 Meilen leisten. Konsequenz: Die Regierung baut geteerte Straßen in Schotterstraßen zurück (Grund: niedrigere Kosten des Unterhalts).
2,5 Milliarden Euro konnten Deutschlands Kinder im letzten Jahr ausgeben – ein Rekordwert. Weitere 3,6 Milliarden liegen auf ihren Sparkonten (Quelle: Kids Verbraucheranalyse).
Was spornt Angestellte an? Dieser Frage ist das US-Unternehmen Globoforce auf den Grund gegangen. Empfehlungen: 80 bis 90 Prozent der Mitarbeiter sollten jedes Jahr irgendeine Form von Belohnung erhalten. Nur so verändern sie ihr Verhalten.
Einen Verkäufer per Videokonferenz zuschalten – das wird im Handel der Zukunft an der Tagesordnung sein. Wie das in der Praxis funktioniert, zeigt ein Apotheker in Hessen: Er testet derzeit die so genannte CoBox – eine Kabine, etwa so groß wie zwei Telefonzellen.
Kinderprodukte hier, Erwachsenenprodukte da – diese Einteilung verliert an Bedeutung. Immer mehr Firmen setzen auf ein Angebot, das Generationsgrenzen überschreitet, und werden dafür belohnt.
Wer Werbefilme mit Computergrafik drehen will, brauchte bisher schnelle Computer – oder viel Zeit, bis die Szenen gerechnet sind. Jetzt gibt es eine Alternative. Die britische Firma Moviestorm bringt die Technik, die bisher nur Hollywood zur Verfügung stand, ins Wohnzimmer: Sie verkauft eine einfache Software, die selbst auf veralteten PCs läuft und mit der sich einfache Computergrafik-Videos entwerfen lassen.
Die Verwandlung des Internets zum interaktiven Web 2.0 und sozialen Medium ist nicht mehr aufzuhalten. Nach dem explosionsartigen Wachstum von Facebook im letzten Jahr hat die Social-Networking-Plattform jetzt in den USA Google.com in der Popularität überholt und verzeichnet mehr Visits als die Suchmaschine.
1. Massage während des Ölwechsels. An der Tankstelle von Siegfried Denz in Ferdinandshof können sich Kunden mit einer Thai-Massage verwöhnen lassen, während ihr Wagen in der Werkstatt repariert oder gewartet wird.
Konsumenten lehnen es zunehmend ab, sich langfristig an einen Anbieter zu binden. Sie wollen Flexibiltät, und sind bereit, dafür einen Aufpreis zu zahlen (s. Trend Alert 10.03.2010). Drei Unternehmen zeigen, wie sich daraus ein Geschäft machen lässt:
Der Nachhaltigkeitsvorsprung, den der stationäre Handel gegenüber dem E-Commerce hat, könnte bald schon geringer werden. Stephan Uhrenbacher, Gründer und ehemaliger Geschäftsführer der Bewertungsplattform Qype, ist mit seinem Avocado-Store auf dem besten Weg, zum Amazon für nachhaltige Waren zu werden.
1. Mit Grünen Produkten lässt sich kein Geld verdienen. Falsch! Fakt: Öko ist längst Mainstream – und lukrativ. Beispiele: Der Handyhersteller Motorola macht mit Geräten, die zum Großteil aus recycelten Materialien bestehen, gute Geschäfte. Der Konsumgüterriese Johnson & Johnson hat in den letzten fünf Jahren 80 Ökoprojekte gestartet – und so 187 Mio. Dollar eingespart.
1. Marketing muss schneller werden. Kampagne entwerfen und ein Jahr laufen lassen – das war einmal. Die Zukunft gehört dem Marketing in Echtzeit. Das bedeutet: Der Kunde erwartet eine Reaktion des Unternehmens in Sekunden. Beispiel: Der US-Elektronikmarkt Best Buy beantwortet auf Twitter Kundenanfragen sofort. In den ersten zwei Monaten der Aktion wurden 13.000 Anfragen auf diesem Weg bearbeitet.
Regel 1: Im Mittelpunkt muss die eigene Webseite bleiben. Verlassen Sie sich nicht nur auf soziale Medien – denn Inhalte, die Ihre Kunden dort veröffentlichen, gehören nicht Ihnen! Anker aller Online-Aktivitäten sollte die eigene Homepage oder das Blog bleiben. Ihr Ziel muss sein, Kunden über Facebook, Twitter & Co. dorthin zu lenken. Hier können Sie Produkte und Dienstleistungen am besten verkaufen. Auch der E-Mail-Newsletter hat noch nicht ausgedient!
In den nächsten 50 Jahren werden Bücher den Weg von Schallplatten gehen – sie entwickeln sich zu einem Geschenk, einem Lifestyle-Produkt. Darauf muss sich der Buchhandel einstellen: In Zukunft geht es nicht mehr darum, dem Kunden maximale Auswahl zum minimalen Preis zu bieten, sondern eine Erfahrung, die ihren Preis wert ist. Zwei Beispiele zeigen, wie dieser Experience-Buchhandel aussehen kann:
Wo kann der Wissensarbeiter von morgen ungestört kreativ werden? In seiner Gartenlaube! Das zumindest propagiert der Unternehmer Josef Hummel: Er verkauft Block-/Gartenhäuser und Pavillons, die als Büro genutzt werden können.
Arno Rupert verwandelt seine Privatwohnung zweimal pro Woche in ein Restaurant. Dann serviert der Londoner Hobbykoch dort 16 geladenen Gästen ein Sterne-Menü. Umgerechnet 35 Euro kostet der Gastro-Abend in der kleinen Wohnung.
Apps (kurz für Applications) sind kleine Programme, die auf internetfähigen Handys wie dem iPhone laufen. Es gibt Apps, mit dem sich ein Taxi rufen oder ein Platz im Restaurant reservieren lässt, andere Mini-Programme helfen bei der Jobsuche oder der Verwaltung der persönlichen Finanzen. Kaufen kann sie der Handynutzer direkt über das drahtlose Netz.
Die angesagte Jeans, die neuesten Turnschuhe, das schickste Handy – das waren Dinge, die man haben musste, um als Jugendlicher in den 1990ern als „cool“ zu gelten. Doch diese Definition wankt: Die US-Marketingprofessorin Carol Phillips hat untersucht, wie die Generation Y (die ab 1980 geborenen) Coolheit definiert.
Wenn die Expertenmeinungen nicht völlig danebenliegen, sind wir bereits unterwegs in eine neue Netzökonomie, die sich um die genialen Applikationen drehen wird. Die Vision: Die User werden künftig Apps nutzen, um Dinge miteinander zu teilen, und dafür gutes Geld bezahlen.
1. Werden Sie durch Twitter aktiv und sichtbar. Umfragen und Abstimmungen sorgen nicht nur für Aufmerksamkeit und Website-Besucher, sondern verbinden auch Menschen mit ähnlichen Einstellungen, deren Anliegen Sie über Twitter kanalisieren können.
Obox Design Signature (www.oboxdesign.com) ist ein Webdesign-Startup, das innerhalb von 2 Monaten bereits schwarze Zahlen schrieb. Das Unternehmen wurde von 2 cleveren Social-Media-Fans gegründet, und Social Media haben dem Unternehmen auch zur schnellen Etablierung verholfen.
… Menschen, die sich ihr Handy vors Gesicht halten. Der Grund: Sie nutzen eine so genannte Augmented Reality-Software. Sie blendet über das Bild, das die Handykamera aufnimmt, Zusatzinfos aus dem Netz ein – zum Beispiel wo sich die nächste U-Bahnstation befindet. Unsere Prognose: Die Technik wird den Alltag verändern.
1. Supermarkt ohne Kassenschlange. Franzosen, die bei Chronodrive einkaufen, brauchen nicht mehr Schlange zu stehen. Der Supermarkt bietet folgenden Service an: Kunden können ihre Lebensmittel vorab im Netz bestellen – und dann im Markt an einem speziellen Autoschalter abholen. Mitarbeiter laden den Kunden die Einkäufe sogar ins Auto.
Vonwegen Printmuffel: Gerade Junge Menschen zwischen 15 und 24 lesen überdurchschnittlich gerne Gedrucktes. Das ergab jetzt eine Umfrage in Großbritannien. Die Youngster konsumieren sogar 24 Prozent mehr Printtitel als die Erwachsenen!
Mülltrennung. In Zukunft wird es in Haushalten nur noch zwei Tonnen geben – eine für feuchte Abfälle (Essensreste etc.) und eine für trockene. Der Müll wird später beim Entsorger maschinell sortiert. Grund: Während der Mensch bis zu 50 Prozent der Abfälle falsch trennt, entgehen der Maschine kaum Wertstoffe. In Trier testet das kommunale Entsorgungsunternehmen ART derzeit eine Anlage, die Rohstoffe automatisch aus dem Hausmüll herausfiltert.
Vergessen Sie den Kindle von Amazon! Das E-Book der Zukunft ist groß, farbig und kann sogar bewegte Bilder darstellen. Die US-Firma Qualcomm hat es soeben vorgestellt.
In den kommenden Jahren drängen Menschen in die Arbeitswelt, die mit sozialen Online-Netzwerken aufgewachsen sind. Damit zieht eine völlig neue Kultur in die Unternehmen ein. Firmen sind gut beraten, sich rasch auf die Ansprüche und Ansichten der Generation Facebook einzustellen:
Hemdsärmelig geht es zu, im 15th Ave. Coffee & Tea in Seattle. Alles in dem Café wirkt improvisiert und amateurhaft: Sonderangebotsschilder sind von Hand geschrieben, die Stühle stammen aus einem ehemaligen Theater um die Ecke. Was nur wenige Kunden wissen: Betreiber des Lokals ist die Kette Starbucks. Der Global Player verfolgt nämlich seit Kurzem eine radikale Regio-Strategie: Statt weitere Filialen mit dem grün-weißen Logo zu eröffnen, setzt Starbucks auf Cafés, denen bewusst eine lokale Anmutung verpasst wird. Der Mutterkonzern tritt im Lokal selbst nicht mehr in Erscheinnung.
Gänseleberpastete, Ziegenkäse-Soufflé, gedünsteter Butterfisch – im Londoner Restaurant Farringdon‘s Little Bay kommt nur Hochwertiges auf den Tisch. Aber keine hohe Rechnung. Denn in dem Lokal bestimmen die Kunden selbst, wie viel sie für ihr Essen ausgeben wollen. Sie können zwischen einem Penny und 100 Pfund zahlen. Der erwartete finanzielle Einbruch durch die Aktion ist ausgeblieben. Ein Fünftel der Gäste zahlte sogar freiwillig mehr als den regulären Preis.
Mein Auto, meine Yacht, meine Villa – dieser Überbietungs-Konsum hat ausgedient. Nur teurer als die anderen zu sein, reicht nicht mehr. Wer in Post-Kriesen-Zeiten ein Luxusprodukt verkaufen will, braucht vor allem eines: vernünftige Argumente. Zum Beispiel:
Sony, Samsung, Apple – die Elektronikwelt gehört den Riesen. Von diesem Glaubenssatz müssen wir uns in Zukunft verabschieden. Denn die heißesten neuen Gadgets kommen immer häufiger aus Garagen. Ambitionierte Bastler haben sie erdacht – und verdienen mit ihren Kreationen viel Geld.
400 Prozent mehr verkauft als im letzten Jahr – welches Unternehmen kann das schon derzeit melden? Die Zahl stammt von einem Thermoskannen-Hersteller. Andere Firmen der Branche sind von der Nachfrage überrumpelt worden und kommen mit der Produktion kaum nach. Gut laufen zum Beispiel die Geschäfte von Robert Dyas, einem britischen Einzelhändler. Er machte mit Brotdosen im abgelaufenen Jahr 650.000 Euro Umsatz – im Vorjahr waren es nur 386.000.
„Lassen Sie sich testen auf…“ Früher ging es Wohltätigkeitsorganisationen vor allem darum, die Öffentlichkeit auf die Risiken bestimmter Krankheiten hinzuweisen. Mit Plakaten, Fernsehspots oder Schleifchen am Revers wurde versucht, Aufmerksamkeit zu erzeugen. Diese Zeiten sind vorbei.
Affentor Frankfurt ist ein Projekt der Werkstatt Frankfurt, um langzeitarbeitslosen Frauen die Möglichkeit zu bieten, wieder ins Berufsleben einzusteigen. Ursprünglich befand sich die Schneiderei im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen am Affentorplatz. Im Jahr 2001 fand dann die Revolution von einer Schneiderei zum heute inzwischen kultigen Taschenlabel „Affentor“ statt: Die Designerin Eve Merceron nahm sich des Projekts an, entwarf die Designs und ließ ausschließlich Taschen herstellen. Die Philosophie basiert auf den Prinzipien der Gemeinnützigkeit und Nachhaltigkeit:
Einkaufen im Internet ist längst nicht mehr eine Domäne für Schnäppchenjäger und technikfixierte Männer. Wir haben für Sie internationale, vor allem englischsprachige Shopping-Seiten unter die Lupe genommen. Das Auffällige bei den meisten der Seiten: Auch im Internet geht es ab jetzt um Einkaufskomfort. Natürlich gibt es immer noch die gnadenlosen Preismaschinen (www.esmarts.com), wir haben jedoch festgestellt, dass im Netz Kundenberatung und Lust am Einkauf künftig an erster Stelle stehen:
Dass das Ordern eines Weines ohne vorherige Degustation ein Fehler sein kann, dazu braucht man nicht die Erfahrung eines Online-Kaufs. Um das Risiko unzufriedener Kunden zu minimieren, bietet der Online-Shop Aromicon (www.aromicon.com) seinen Besuchern deshalb mit einer speziellen Geschmacks-Suchmaschine eine synästhetische Form der Ersatz-Verkostung.
Dass erfolgreicher E-Commerce in Zukunft auch immer stärker auf das Zusammenspiel zwischen Online-Shop und der Kreativität der User setzen muss, zeigen Mass-Customization-Plattformen wie www.zazzle.com. Das US-amerikanische Unternehmen expandierte unlängst nach Europa und zeigt, wie Merchandising- und Werbeartikel, Skateboards und selbst Designer-Schuhe personalisiert in neue Umsatzhöhen führen können. Als Speerspitze des elektronischen Handels der Zukunft zeigt Zazzle: Online-Shop (shop), Entwurf (create) und der Verkauf durch User (sell) sind künftig enger verzahnt.
In der nächsten Zeit werden die Tastaturen, in die man so wunderbar hineinkrümeln konnte, verschwinden. Eine Zäsur in unserer Büro- und Arbeitskultur: Der umständlich angenabelte PC wird ab 2010 definitiv vom System des „Küchen-Computers“ ersetzt.
Im Jahr 2008 gaben Deutschlands Unternehmen rund 2 Milliarden Euro für Büromöbel aus. Das ist gegenüber 2007 ein Mehr an Investition in die Lebensqualität am Arbeitsplatz von immerhin 10 %. Zwischen 2006 und 2007 stieg der Umsatz mit Büro- und Ladenmöbeln um 15,1 %. Kastenmöbel, Küchen- und Sitzmöbel schafften im gleichen Zeitraum nur einstellige Zuwachsraten. 18 Millionen Deutsche arbeiten im Büro – das ist fast jeder 2. Arbeitnehmer. Und die meisten verbringen fast 1/3 ihres Lebens am Schreibtisch.
Neue Firmen-Pkw und -Lkw sind voll digitalisiert. Einstellungen an Motor, Bremsen, Tacho und Anti-Schleuder-System können mit jedem Laptop verändert werden. Der bald stark verbreitete drahtlose Zugang zur Bordelektronik kann auch Hackern als Einfallstor dienen. Überdies kann die Auto-zu-Auto-Vernetzung, die etwa der Verkehrssteuerung bei Staus dient, missbraucht werden. Denn: Die Autohersteller lassen die Rechner im Auto ungeschützt arbeiten.
Im Beitrag Führung in der Facebook-Ära haben Sie bereits erfahren, was Web 2.0 für die Führungskultur in Unternehmen bedeutet. Der folgende Beitrag zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Unternehmenskultur im Sinne der neuen Business-Elite umgestalten und daraus Nutzen ziehen:
Während Twitter selbst noch nach einem tragfähigen Geschäftsmodell sucht, haben andere Unternehmen den Microblogging-Dienst längst erfolgreich als Vertriebsweg installiert und fahren damit nebenbei mächtige Gewinne ein. Beispielsweise der US-Computerhersteller Dell, der nach eigenen Angaben durch seine Tweets inzwischen Umsätze in Millionenhöhe generiert. Der Computerriese versorgt in seinem Twitter-Kanal derzeit weit über 1 Million Follower mit Dell-News und speziellen Marketingaktionen (http://twitter.com/delloutlet).
Der Vertriebsweg Internet ist für Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Nach den letzten Zahlen des Branchenverbands BITKOM kaufen inzwischen 42 % der Deutschen im Netz ein. In Zukunft wird auch dem Microblogging-Dienst Twitter eine stärkere Rolle im E-Commerce zukommen. Wie das Marktforschungsinstitut AC Nielsen mitteilt, wächst die Zahl der Twitter-Anhänger in Deutschland rasant. Im Juli dieses Jahres tummelten sich mit knapp 2 Millionen Besuchern bereits mehr als doppelt so viele Besucher auf www.twitter.com als 3 Monate zuvor.
Was hat das Web 2.0 mit Führung zu tun? Jede Menge. Denn die neue Generation, die jetzt in die Unternehmen strömt und Verantwortung zu übernehmen beginnt, lebt in einem Dauerkonflikt: Sie werden in klassischen Unternehmen nach wie vor von den typischen Betonhierarchien gequält, während sie im Web 2.0 eine neue Form des Kooperierens und der Dezentralisierung von Macht erleben.
Ob Väterjahr, Textildesign oder Neo-Nature: Skandinavien ist in vielen Dingen Trendsetter und Wegbereiter für Entwicklungen, die zeitverzögert den mitteleuropäischen Kontinent erreichen. Hier 3 nordeuropäische Food- Trends, die schon morgen Ihrem Business neue Impulse geben könnten:
In dem Wort Unternehmen steckt eine Assoziation wie Unternehmung, Projekt, für den Global Player: eine Challenge, eine Herausforderung. In den vergangenen Jahren haben wir diesen Bedeutungskern zu sehr aus den Augen verloren. Höchste Zeit, wieder mit dem Träumen anzufangen.
In Frankreich findet gerade eine Flucht aufs Land statt. Das Internet macht’s möglich: Wer heute in die Provinz zieht, der schließt nicht gleich mit dem modernen Leben ab, sondern hat immer mehr realistische Chancen, einen Neuanfang zu schaffen. Wie das konkret aussieht, zeigt Ihnen der folgende Beitrag aus dem Zukunftsletter .
Die vergangenen Monate Krise und der Krisen-Hysterie haben es gezeigt: Die Themen Nachhaltigkeit bzw. NeoÖkologie sind Megatrends und lassen sich auch durch den Wirtschaftsabschwung nicht aus dem Bewusstsein der meisten Menschen verdrängen. Auf unterschiedlichen grünen Märkten sind die Erwartungen nach wie vor stabil bis positiv. Der Zukunftsletter nennt Ihnen 3 Beispiele hierfür: Zukunftsletter-Beispiel 1: Höherer Auftragseingang als im Vorjahr: Das Unternehmen Phoenix Solar baut Sonnenkraftwerke und Dachanlagen und glänzt mit Umsatzwachstum trotz Finanzkrise. Der Konzernumsatz erreichte im Jahr 2008 insgesamt 520 Millionen Euro (Konzern- EBIT 31 Millionen Euro). 35 % der Umsätze verdient das Unternehmen aus Sulzemoos bei München mittlerweile mit dem Export. Anfang 2009 lag der Auftragsbestand bei 112 Millionen Euro (2008: 109 Mio. Euro).
Zwei weitere Beispiele, wie Unternehmen auch in der Krise auf das Prinzip Nachhaltigkeit setzen...
In dem Wort Unternehmen steckt eine Assoziation wie Unternehmung, Projekt, für den Global Player: eine Challenge, eine Herausforderung. In den vergangenen Jahren haben wir diesen Bedeutungskern zu sehr aus den Augen verloren. Höchste Zeit, wieder mit dem Träumen anzufangen!
Prof. Dr. Gunter Dueck ist der Chief Technologist von IBM, Mathematikprofessor, kühner Denker und Vielschreiber. Besonders empfehlenswert: „Abschied vom Homo Oeconomicus. Warum wir eine neue ökonomische Vernunft brauchen“, Eichborn 2008.
Web 2.0 ist mehr als nur ein Hype, sondern bietet Unternehmen viele attraktive Werbemöglichkeiten. Doch das einfache „Verpflanzen“ anderer Werbeformate funktioniert nur selten, denn Web 2.0 gehorcht ganz eigenen Gesetzen.
Der Zukunftsletter präsentiert Ihnen folgende Strategien für den Marketingerfolg im Mitmach-Web:
Mehrere tausend Werbebotschaften prasseln jeden Tag auf uns alle ein, und Werbetreibenden fällt es immer schwerer, über die etablierten Kanäle noch Aufmerksamkeit zu erwecken. Das Geschäftsmodell von Picabee fußt genau auf dieser Tatsache: Es verspricht,Werbung mitten im privaten und familiären Umkreis von rund 1/3 der Bundesbürger zu platzieren.
Noch immer sind Männer unter Marketing- Gesichtspunkten eine unterbewertete Spezies. Dass die Männer sich auf den Weg zu einem neuen Selbstverständnis gemacht haben, konnten wir Ihnen im Zukunftsletter schon mehrfach belegen. Nicht zuletzt spricht die Dauerkrise der Erotik-, Männer- und Lad-Magazine dafür, dass die Zukunft des ehemals starken Geschlechts begonnen hat. Allmählich begreifen das auch Verlage und elektronische Medien.Und sie stellen fest, dass man Männer auch mit Mode und Lifestyle-Beratung erreichen kann.
Wie der Neo-Nature-Trend die Konsum- und Finanzmärkte verändert
Die derzeitige Finanzkrise hat das Vertrauen in den Wertpapierhandel deutlich erschüttert. Ethik und Moral werden deshalb in Zukunft einen noch wichtigeren Stellenwert bei den Investmentfragen einnehmen. Die Anleger wollen ganz genau wissen, was mit ihrem Geld passiert und in welche Projekte es investiert wird.
Vom ‘Länger-Leben-Trend’ zur neuen Power-Zielgruppe Die Märkte stellen sich auf die konsumfreudigen Best-Ager ein Gleich in der ersten Ausgabe des Zukunftsletters im neuen Jahrtausend haben wir von der neuen Alten-Generation berichtet und den ‘Länger-Leben-Trend’ aufgegriffen (siehe Zukunftsletter 01/2000). Bereits damals vertraten wir die These, dass Langlebigkeit schon bald zur gesellschaftlichen Normalität gehört. Die neuen Konsumbedürfnisse der aufstrebenden Alten-Generation werden die Märkte und Branchen vor große Herausforderungen stellen, so unsere Prognose im Jahr 2000.
Das Bild der Senioren hat sich in den letzten 9 Jahren weiter stark gewandelt. Und unsere These wurde abermals bestätigt: Auf vielen Märkten sind die Best-Ager heute die kaufkräftigste Zielgruppe.
Mit Google Health (www.google.com/health) können Benutzer seit kurzem (bislang jedoch nur in den USA) ein persönliches Gesundheitsprofil erstellen, medizinische Daten importieren, ihre Medikation dokumentieren sowie Ärzte, Spitäler und andere Gesundheitsdienste suchen. Ein Markt ist vorhanden: Rund 2/3 der erwachsenen Internetnutzer in den USA besorgten sich Gesundheitsinfos im Internet. ‘In Deutschland ist die Situation ähnlich’, so Stefan Keuchel, Sprecher von Google Deutschland.
Mehr über das Potenzial von Online-Gesundheitsdiensten verrät der Zukunftsletter.
Ob Barak Obamas Wahlkampf, der massiv die sogenannten Sozial-Medien Twitter, Weblogs, virale Videos oder SocialNetworks wie Facebook einschaltete, oder der neue Online-Handel, der unter dem Schlagwort „Social Commerce“ (der Zukunftsletter berichtete darüber ausführlich in Ausgabe 11/2007) innovative Verkaufsstrategien im Internet hervorbrachte: Das neue Internet hat unsere kommunikativen Landschaften umgekrempelt.
Bislang blieb die Reisebranche noch weitestgehend verschont von der Krise. Dennoch geht der Präsident des Deutschen Tourismusverbandes (DTV), Reinhard Meyer, in den nächsten Jahren von einem rezessionsbedingten Wandel der deutschen Reisegewohnheiten aus.
Der Zukunftsletter stellt Ihnen Unternehmen vor, die sich schon heute mit neuen Konzepten auf die Bedürfnisse der Touristen von morgen Einstellen
Wie verändert sich der Gesundheitsmarkt in den nächsten Jahren? Was wollen die Kunden-Patienten, was dürfen Handel und Industrie, um neue Kundschaft zu generieren? Sicher ist: Der OTC-Markt wird zum großen Geschäft. Menschen suchen immer nach Lifestyle-Produkten, die nicht als Medikamente daherkommen, aber ihre Gesundheit sicherstellen. Umgekehrt steigt für chronisch Kranke die Lebensqualität,wenn aus bitterer Medizin smarte Lifestyle- Produkte werden.
Die Wirtschaftskrise ist eines der großen Themen dieser Tage. Kaum eine Branche bleibt davon verschont – selbst die Formel 1 kündigt Sparaktionen an. In all der Weltuntergangsstimmung gibt es jedoch auch positive Signale von Unternehmen, die die Krise dazu nutzen, ihre innovativen Kräfte zu mobilisieren und ein längst überfälliges Umdenken einzuleiten.
Der Zukunftsletter stellt Ihnen heute in Teil 2 dieses Beitrags weitere Beispiele und Strategien vor, wie Unternehmen der Krise trotzen.
Wie geht es weiter? Die Aussichten für dieses Jahr sind so düster wie schon lange nicht mehr: Die Bundesregierung erwartet für 2009 ein Wirtschaftswachstum im Promillebereich. Auf den Aktienmärkten lasten Rezessionsängste und große Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Finanzkrise, die an der Wall Street den schwersten Verlust seit dem Börsencrash von 1987 ausgelöst haben. Die Glaubwürdigkeit der Banken ist vollständig erschüttert. Doch es gibt auch hierzulande Lebenszeichen zu vermelden, die trotz der allgegenwärtigen Krise an kreative Wachstumsstrategien glauben lassen.
Der Zukunftsletter präsentiert Ihnen hier 4 krisenresistente Strategien. Allen gemeinsam ist: Sie produzieren keine Krisengewinnler, sondern basieren auf strategischer Gelassenheit.
Die Londoner besinnen sich in Krisenzeiten wieder auf das Wesentliche Ganz gemäß dem Motto ‘back to basics' erfreut sich derzeit der britische Mittelstand zunehmend an holzgefeuerten Öfen, Hühnerställen und einfachen Rezepten mit Wurzelgemüse. Modelabels und Luxusgüter haben Pause. Fast könnte man sagen: Endlich haben wir einen handfesten ökonomischen Grund, ökologisch und ethisch korrekt zu handeln, auch ohne die endlosen Debatten über Klimawandel und globale Erwärmung.
Es ist wie ein kollektives Nachhausekommen. Tatsächlich legen die Geschwindigkeit und der Enthusiasmus, mit dem sich die Briten an die neuen wirtschaftlichen Gegebenheiten anpassen, den Schluss nahe, dass diese in der Kunst der Rezessionskultur geübt sind. Einige Beispiele für diese Entwicklung stellt Ihnen der Zukunftsletter vor...
Gerade vor dem Hintergrund einer drohenden Wirtschaftskrise wird es immer wichtiger, über qualifizierte Arbeitskräfte zu verfügen. Doch während die Politik mit einem Milliarden- Rettungspaket die Banken subventioniert, scheint für Bildung kaum etwas übrig zu bleiben. Anders als in anderen Industriestaaten ist in Deutschland der Anteil der Bildungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) gesunken. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie „Bildung auf einen Blick“, die die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) herausgegeben hat. Deutschland investiert 5,3 % seines BIP in Bildung und liegt damit unter dem OECD-Mittel von 5,9 %.
Unternehmen, die in Sachen Weiterbildung erfolgreich selbst die Initiative ergreifen, stellt Ihnen der Zukunftsletter vor.
Krisen und Unsicherheit, wohin man schaut. Ganze Branchen stehen zurzeit in der Gefahr, die letzten Promille- Anteile ihrer Glaubwürdigkeit zu verlieren. Die Unternehmenspolitik der nächsten Jahre wird vor allem auch dadurch gekennzeichnet sein, dass Firmen Vertrauen und Glaubwürdigkeit schaffen.
Der Zukunftsletter stellt Ihnen Wege und Unternehmen vor, die zeigen, wie man schnell und erfolgreich aus den Fehlern von gestern lernen kann.
Trotz Krise bleibt der Online-Werbemarkt in Deutschland auf der Überholspur. Der Online-Vermarkterkreis (OVK) erwartet für 2008 laut FTD Werbe-Spendings in Höhe von 3,6 Mrd. Euro und damit einen Zuwachs von 25 % gegenüber 2007. Jetzt entdeckt auch die Marktforschung das Potenzial hinter den neuen Interaktionsgewohnheiten. Um im Web 2.0 Trends und Meinungen zu identifizieren, tauchen immer mehr Online-Marktforscher in die virtuelle Welt des Mitmach-Webs ein und tauschen sich mit den Konsumenten aus:
Der Zukunftsletter stellt Ihnen Beispiele aus der Praxis vor, wie diese besondere Art der Marktforschung funktioniert...
Seit 12 Jahren führen ARD und ZDF jährlich eine Onlinestudie durch (ARD/ZDF-Onlinestudie), in der regelmäßig auch die Offliner Beachtung finden. Auch wenn die Zahl der Nicht-Internetnutzer ständig abnimmt, verfügen immerhin noch mehr als 1/3 der Deutschen nicht über einen Internetzugang.
Der Zukunftsletter stellt Ihnen Details der Studie vor und zeigt auf, wie sich dieser Bereich weiter entwickelt.
Teleshopping hat seit seiner Einführung in Deutschland (1995) eine rasante Entwicklung gemacht. Doch trotz Umsätzen von jährlich über 1 Milliarde Euro schwächelte die Branche in der jüngeren Vergangenheit. Der Versandgigant Amazon setzt daher jetzt auf Teleshopping 2.0 und investiert in das Start-up TalkMarket, das von 2 Homeshopping-Veteranen gegründet wurde. Dabei handelt es sich um einen internetbasierten Shopping-Sender, dessen Programm vollständig 'user-generated' ist.
Die Nerds werden zu Naturburschen und die Ökos schwören auf Hightech und Internet, weil sich damit perfekt kommunizieren lässt (ohne dass man dabei Abgase produziert). Web 2.0 und nachhaltiges Leben sind kein Gegensatz, ganz im Gegenteil. Das berichtet der Zukunftsletter in einer aktuellen Ausgabe.
Was gibt es Neues auf dem Gebiet der Retailer? Der Zukunftsletter zeigt Ihnen anhand von zwei erfolgreichen Verkaufskonzepten Trends aus der Welt des Handels, der Supermärkte und der Mega-Malls.
Individuell schlägt 08/15 – dies gilt auch in der Hotellerie. Neue Technologien im Bereich von Musik und Licht bieten professionellen Gastgebern hier Hilfestellung. Aber auch Düfte und Deko-Arrangements werden frei gewählt. Materialien sind eher reduziert, damit unterschiedliche Variationen von Stimmungen möglich sind. In der Summe macht das moodige Hotel sich die Kunst der Sinnes-Verführung zunutze und überlässt dem Gast, wie er sich fühlen möchte.
Wie dieser individuelle Ansatz erfolgreich in der Hotellerie eingesetzt wird, stellt Ihnen der Zukunftsletter in einer aktuellen Ausgabe vor:
Im Hotel Nordic Light in Stockholm spielt Licht die zentrale Rolle. Zimmer heißen dort ‘Mood Rooms’ und erstrahlen in allen Farbtönen – von entspannendem Grün über kühles Blau bis hin zu romantische Rosa-Lila-Tönen. Dieses Festspiel der Farben spiegelt auch die Fassade wider: Durch große Fensterfronten werden die Stimmungen der Gäste nach außen transferiert.
Angetrieben von der Globalisierung und dem Megatrend Neo Ökologie, wird verantwortungsvolle Unternehmensführung immer wichtiger für die Unternehmensstrategie. Dies berichtet der auf Trends spezialisierte Informationsdienst Zukunftsletter.
Corporate Social Responsibility (CSR) wird inzwischen von Konsumenten ebenso eingefordert wie von Mitarbeitern und Investoren. Studien, z. B. das BDI-Online-Panel, belegen den engen Zusammenhang von Unternehmenserfolg und hohem Stellenwert von CSR. Damit steigt auch die Nachfrage nach entsprechenden Beratungsleistungen:
Ein Beispiel: Die bekanntermaßen knallhart rechnende Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young ist überzeugt, dass jedes Unternehmen ein Risiko eingeht, wenn es ökologische und gesellschaftliche Themen ignoriert, und bietet seit Kurzem in ihrem Portfolio auch CSR-Services an. „Denn die Toleranzgrenze der Gesellschaftnimmt gegenüber Unternehmen stetig ab, die ihrer Verantwortung im Sinne eines ökologisch und sozial glaubwürdigen Verhaltens nicht ausreichend nachkommen“, heißt es auf der Unternehmens-Website.
Freundliche Mitarbeiter, ein persönlicher Service, ein gebührendes Maß an Flexibilität – das sind die bekannten Tipps, um sich bei den Kunden beliebt zu machen. Und wer kann sich zu Web-2.0-Zeiten noch verstimmte Kundschaft leisten: Ein Video auf YouTube oder Minuspunkte in Online-Rankings können innerhalb kürzester Zeit nicht nur einen Imageschaden, sondern einen massiven Geschäftseinbruch verursachen.
Der Zukunftsletter stellt Ihnen 2 der nach einem Ranking der Business Week (03/2008) servicefreundlichsten Unternehmen aus Amerika vor.
Der Werbetreibende hat es heute nicht leicht: Er muss sich im Kampf um die Aufmerksamkeit gegen Tausende anderer durchsetzen. Ob im Fernsehen, in der Zeitung oder in Bussen und Bahnen: Werbung ist heute einfach überall. Um den Kunden auf Ihr Angebot aufmerksam zu machen, müssen Sie Originalität und Einfallsreichtum zeigen. Der Zukunftsletter stellt Ihnen vier Beispiele für ungewöhnliche neue Werbeformen vor:
1. Strandwerbung – damit Werbung nicht im Sand verläuft Selbst Umkleidewände, die an hochfrequentierten Strandabschnitten den schamhaften Schwimmern das Umkleiden erleichtern, werden hierzulande vermarktet – beispielsweise von Edgar Medien.
Bestehende Verträge mit Kommunen und Kurbetrieben ermöglichen es auch, vernetzte Kampagnen durchzuführen: So können zusätzlich zu der Strandkabine auch Werbeflächen auf Beach-Fahnen, Plastik-Wasserinseln, -Eisbergen, -Wasserballtoren oder Volleyballfeldern gebucht und mit Strandpromotion, Events und Sampling- Aktionen verknüpft werden.
Für die junge Generation ist der Umgang mit PC und Internet selbstverständlich, kaum ein Teen oder Twen, der sich hier nicht zurechtfindet. Doch die Vertrautheit mit dem Medium schafft auch eine hohe Erwartungshaltung: Wer die jungen Kunden wirklich erreichen will, muss sich etwas Außergewöhnliches einfallen lassen.
Der Zukunftsletter beschreibt in einer aktuellen Ausgabe 5 clevere Ideen, mit denen Unternehmen junge Kunden begeistern.
> Real-Monopoly in London spielen: Wie man die Welt der Immobilien auch Jugendlichen näher bringt und erlebbar macht, zeigte das britische Finanzportal ‘The Motley Fool’. 18 GPS-ausgestattete Taxen fungierten als ‘reale’ Spielfiguren in einer virtuellen Partie Monopoly und fuhren quer durch das Londoner Stadtgebiet. Die Spieler konnten von zuhause in das Live-Spiel eingreifen, Immobilien erwerben, Mieten kassieren und Hypotheken aufnehmen.
Die Goldminen der Wissensgesellschaft High Potentials stellen das Gold einer modernen Wissensgesellschaft dar – und der Goldrausch ist längst entbrannt. Rund 61% der Unternehmen in Deutschland rechnen in Zukunft mit Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Fach- und Führungskräften, wie eine repräsentative Umfrage des Allensbach-Instituts im letzten Jahr ergab.
Zunehmend gehen Unternehmen im Internet auf Bewerbersuche: Inzwischen werden knapp 60% der Stellenanzeigen auch online geschaltet, wie die Untersuchung ‘Recruiting Trends 2007’ zeigte. Dass es künftig jedoch nicht mehr reichen wird, Anzeigen aus dem Printbereich 1:1 bei den großen Vermittlungsportalen Der Zukunftsletter sieht hier zwei große Internet-Trends, die in diesem Jahr die Recruiting-Branche verändern werden.
Vorbei die Zeit, in denen dem Begriff ‘Bio Produkte’ das Sandalen-und-Wollsocken-Image anhaftete. Produkte aus ökologischem Anbau sind trendy – und sind schon längst im Mainstream angekommen. Der Bio-Markt hat auch im Jahr 2007 weiter Fahrt aufgenommen. Nach einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) haben die privaten Haushalte Ausgaben für Bio-Produkte um rund 21 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert. Bio hat dadurch einen Marktanteil an allen Ausgaben für Lebensmittel und Getränke von knapp 3 % erzielen können. Obwohl Bio teurer ist als konventionelle Ware – für vergleichbare Mengen muss bis zu 43 % mehr Geld ausgegeben werden – sind nur noch 6 % der Haushalte ‘Bio-Verweigerer’.
Der Zukunftsletter ist überzeugt: Das ist erst der Anfang. Weitere Bereiche, in denen ökologisches Bewusstsein die Shoppingwelt von morgen prägen wird, zeigt Ihnen der folgende Beitrag.
Schon oft wurde die Zukunft von gedruckten Zeitungen, Zeitschriften und anderen Print-Erzeugnissen in dunklen Szenarien ausgemalt. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch auf, dass gerade die gedruckten Medien in der Lage zu sein scheinen, die Wirkung von Online-Werbung nachhaltig zu verstärken. Im Zuge der Studie ‘Print und Online – komplementär erfolgreich’ dokumentiert Hubert Burda Media den komplementären Nutzen von Zeitschriften und dazugehörigen Internetangeboten: 82 % aller Befragten lesen Zeitschriften und nutzen in gleichem Maße deren Online-Angebot.
Mehr zu dieser Studie erfahren Sie im folgenden Beitrag aus einer aktuellen Ausgabe des Zukunftsletter.
Eine von Forrester Research Ende 2006 durchgeführte Studie zeigt, dass in Europa bereits 11 % der Bevölkerung der neuen Generation der High Potentials, den so genannten Millenials zuzurechnen sind. Neben einer hohen Technik- und Medienaffinität zeichnet sich diese zwischen 1980 und 2000 geborene neue Arbeitskräfte-Generation durch einen völlig veränderten Arbeitsstil aus: Sie erwarten eine flexible Arbeitsumgebung und sind an einer Unternehmenskultur interessiert, in der Teamwork selbstverständlich ist. Auch ist ihnen eine ausgewogene Work-Life-Balance wichtiger als ein steiler Aufstieg auf der Karriereleiter. Progressive Unternehmen haben dies erkannt – und bieten ihren Mitarbeitern mehr als nur Prämien zur Motivation an. Hier Beispiele von Unternehmen, die vom Wall Street Journal zu den ‘Top Small Workplaces 2007’ gekürt wurden – und die sich dem Wandel der Arbeits-Kultur erfolgreich gestellt haben:
Das kann in Zukunft auch in Ihrem Betrieb vorkommen: Einer der Vorgesetzten macht sich an eine Mitarbeiterin heran – online, auf facebook (einer Kontakt-Plattform, auf der sich Menschen mit privaten Inhalten und Bildern vorstellen). Aber die Mitarbeiterin will weiter eine rein professionelle Beziehung zu ihrem Chef haben. Akzeptiert sie ihn als Online-Freund, erhält dieser Zugang zu all ihrem privaten Material. Wehrt sie ihn ab, ist das berufliche Verhältnis belastet. Was zu tun ist, um solche Konflikte bereits im Keim zu ersticken, zeigt Ihnen die Redaktion des Trendletter.
Social Shopping ist kein kurzfristiger Medien-Hype und kein isolierter Spezial-Trend, der sich nur innerhalb des Mediensystems manifestiert. Vielmehr verändert es bereits mit großer Wucht auch unsere Konsumlandschaften. Online- Shopping wird zum Echtzeit Einkauf: Das Internet wird zum Live-Medium mit ständigem Zugang – sei es mobil oder über den PC. Der Konsument von morgen ist ein Rollenspieler, will aktiv werden und seine Konsumerfahrung selbst mit gestalten.
Wie Unternehmen diesen Trend erfolgreich nutzen, lesen Sie im folgenden Beitrag der Redaktion des Zukunftsletter
Im Oktober 2005 hat der Zukunftsletter unter dem Titel „Who cares wins“ die moralische Wende im Business prophezeit. Im Editorial der Januar-Ausgabe 2006 hat das Zukunftsinstitut diese neue Moral noch einmal ergänzt.
Den Trend zum Grün- und Nachhaltigkeitsboom hat der Zukunftsletter bereits Ende 2003 in den „Zukunfts-Märkten“ aufgegriffen. 2005 war das Jahr, in dem der Öko-Trend sich endgültig auf den Massenmarkt zubewegte. Im Trenddossier „Green Markets“ vom April 2005 hat die Redaktion die Konsequenzen dieses Trends für die Food-Märkte offen gelegt und auch im Zukunftsletter 04/2005über Bio-Retailer berichtet. Im Juni 2005 über Green-Brokerage (den Wachstumsmarkt Natur), im Juli über Fast-Good und Öko-Convenience und in der Dezember-Ausgabe darüber, wie sich der Green Lifestyle in der internationalen Modebranche durchzusetzen beginnt. 2006 kamen u. a. hinzu: „Ökologistik: Öko-Boom und Schifffahrt“ (November 2006).
Wer hätte das gedacht. Selbst die genusssüchtigen Südeuropäer legen die Glimmstängel zur Seite. Nordeuropa und Nordamerika sowieso. Und jetzt – endlich – auch die reformverzögerten Deutschen. Der Zukunftsletter hat das Aussterben der Raucher im Zusammenhang mit dem Megamarkt Gesundheit im März 2006 auf die Agenda eines „Specials“ gehoben: „… althergebrachte Genussmärkte erodieren. Beispiel Rauchen: Die uralte Kulturtechnik verschwindet in der westlichen Welt immer stärker aus der Öffentlichkeit. … Gesundheit wird zur exklusiven Signatur von Wohlstand und Modernität: In Deutschland rauchen nur noch 35 % aller Männer, in Südkorea dagegen 68 %, in Russland 67 %, in Bangladesch 60 %. Willkommen in der Health Society!“
Schon im September 2004 hat der Zukunftsletter über den neuglobalen Konsumenten und die entstehenden Mikro-Ökonomien berichtet. Ein Jahr später, im Trendreport 2006, konnten Leser im Kapitel „Micro Economy“ vom neuen Trend in Schwellenländern erfahren, wie sich mit Micro-Banking tatsächlich Geld verdienen lässt.
Die neuen Konsumentenbedürfnisse nach Service, Qualität und Convenience sind allgegenwärtig. Immer wieder hat der Zukunftsletter in den letzten 3 Jahren das Ende des Pfennigfuchser-Zeitalters proklamiert – zuletzt für den Handel in „Retail Revolution“ sowie für die Tourismusbranche in der Studie „Tourismus 2020“. Erstmals ist die Redaktion mit der These zur Neuen Mitte des Konsums im Jahr 2005 in der Studie „Hyper-Consuming 2010“ (Thomas Huber, Andreas Steinle) aufgetreten: „Die Radikalisierung der Märkte schafft Freiraum für das vernünftige Mittelprodukt.“ (S. 24-32)
Ende 2005 hat der Zukunftsletter in seiner Studie „Medialution“ den Individualisierungstrend in den Medien erläutert. Im Trenddossier „Marketing 2.0“ wurde dieses Thema noch einmal zugespitzt und die Veränderungen unserer kommunikativen Landschaften mit einem Paradigmenwechsel von der Masse zur Community beschrieben. Die „Märkte der Teilhabe“ war dabei nur ein Phänomen von vielen, die das neue Wir-Gefühl und die Mitmach-Energien im Internet hervorriefen. Vielleicht ist „user generated content“ das Buzzword des Jahres – der Zukunftsletter aber geht mit der New York Times (18.12.2006) konform und erklärt „self-expression“ zum Wort des Jahres. Denn wichtiger als der technische Tatbestand, dass Inhalte immer stärker von den Konsumenten geprägt werden, ist der Trend, dass wir immer stärker nach Situationen suchen, in denen wir uns „selbst“ authentisch artikulieren können.
469 Millionen Umsatz wurden in Deutschland im ersten Halbjahr 2006 mit PC- und Konsolenspielen erwirtschaftet, 2,9 % mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs. Schon in der Zukunftsletter-Studie „Consumer Trends“ vom September 2002 wurde der Gaming-Trend erfasst: „Für immer mehr Menschen wird das Spiel zur Lebenskonstitutive – ob es das Eintauchen in virtuelle Spielewelten ist oder der kommunikative Umgang in bestimmten sozialen Gefügen.“
So viel steht fest: Ein Jahr der Bürgerlichkeits-Debatte geht vorüber, und nie war sie heißer im Gespräch als 2006. Ob in der ZEIT, in der TAZ, in der WELT sowieso oder im politischen Monatsmagazin CICERO, wo der Gesellschaft gleich eine neue Sehnsucht nach Konservatismus unterstellt wird.
Nicht nur aufgrund des verschärften und internationalen Wettbewerbs der Banken und Sparkassen, sondern auch durch die gestiegenen Kundenbedürfnisseerleben das Privatkundengeschäft und die Bankfiliale eine Renaissance: Die Finanzinstitute setzen immer häufiger auf Vor-Ort-Service und persönlichen Kundenkontakt. Dies berichtet die Redaktion des Zukunftsletter.
Vom Bankkaufmann zum Generalisten: Knapp 90 % der Banken wollen bis 2009 stärker in den Bereich Kundenberatung investieren. Derzeit sind nur 30 % der Retail-Kunden zufrieden mit ihrer Bank. Die Kundenwünsche sind individueller geworden; die Berater sollen in Zukunft nicht mehr nur als Bankkaufmann, sondern als Dienstleister und Generalist auf diese Bedürfnisse eingehen.
Nichts ist so beständig wie der Wandel - und das gilt besonders in unserer hochtechnisierten, schnelllebigen Welt. Die Trendexperten des Zukunftsletter beobachten genau die Strömungen und Veränderungen in Gesellschaft und Wirtschaft.
Ihre Prognose: Von den folgenden 4 Betrachtungsweisen werden wir uns in allernächster Zukunft verabschieden müssen.
In den USA schon seit vielen Jahren Bestandteil des täglichen Lebens: Lebensmittel-Shops mit 24-Stunden-Öffnungszeit. Mit der Lockerung des Ladenschlussgesetzes bewegt sich auch in Deutschland einiges in diesem Bereich: Schon sind die ersten Nischenkonzepte am Markt, die sich diesen Trend zunutze machen.
Der Zukunftsletter präsentiert Ihnen das Marktpotenzial, das dieser Trend birgt und stellt Ihnen einige der erfolgreichsten Betreiber vor.
Individualisierungstrends sind in allen Branchen auf dem Vormarsch. Auf dem Gebiet der Autoversicherungen könnte ein Fahrstil-Erkennungssystem das Autofahren komplett umkrempeln. Erfahren Sie mehr darüber in diesem Beitrag aus dem Zukunftsletter:
Während man in der Telekommunikationsbranche immer mehr von individuellen Tarifstrukturen zu allgemein gültigen Flatrates übergeht, wird der umgekehrte Weg in nächster Zeit die Fahrzeugversicherungsbranche revolutionieren. Mit „pay as you drive“ ist es möglich, den eigenen Wagen in einem hyperindividualisierten und an die eigene Fahrweise angepassten Tarif zu versichern.
Bald Realität: Unsere Autos kommunizieren mit Versicherungsrechnern
Die Markenhersteller dürfen hoffen: Der Wert ihrer Produkte wird endlich wieder höher eingeschätzt. Das macht den Weg frei für eine neue Beziehungskultur zwischen Produzent und Konsument. Nicht wenige Marketingberater fordern derzeit eine Emotionalisierung der Kundenbindung.
Bei McDonald’s (Slogan: „I’m lovin’ it“) und Mini („Is it love?“) hat man die Vorteile einer emotionalen Kommunikation ebenfalls bereits entdeckt.
Nun gehen die Theoretiker laut Zukunftsletter noch einen Schritt weiter:
„Terroir“ raunen sich Weinfreunde zu, wenn sie etwa Erwin Tinhofs „Feuersteig“ verkosten. Der Winzer aus dem Burgenland hat früh den Trend erkannt und auf „Region“ gesetzt. Tinhof liegt dabei aber weniger an der Marketingstrategie („Wenn der Wein im Glas gut ist, muss ja keiner was dazu sagen“), sondern für ihn zählen Echtheit und Qualität der Weine.
Genau das – und nicht nur die Herkunft alleine – macht den Erfolg des Authentizitäts-Trends aus, meint auch der Zukunftsletter. Hier Tinhofs Erfolgsprinzipien:
Je inniger das Verhältnis von Mensch und Tier, desto eher sind Herrchen und Frauchen bereit, in Gesundheit und Wohlbefinden ihrer Gefährten zu investieren. Und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch bei Katzen, vor allem aber bei Hunden, wegen guter Pflege die Alterspyramide kippt: Knapp 20 % aller Hunde sind heute bereits zwischen 12 und 13 Jahre alt; noch in den 60er Jahren erreichten weniger als 10 % dieses Alter.
Der Zukunftsletter stellt Ihnen die Konsequenzen dieser Entwicklung vor:
Eine Studie der Universität Tokio ergab, dass japanische Hunde im Schnitt inzwischen 11,9 Jahre alt werden, das sind 3,3 Jahre mehr als noch vor einem Jahrzehnt. Vor allem die Städter sind es, die sich für ein Haustier entscheiden, dann aber lieber eine kleine Hunderasse, die länger lebt, als einen stattlichen Schäferhund oder Bernhardiner.
Der Trend zu sehr vertrauten, immer persönlicheren Boutiquen und Läden – der Zukunftsletter hat bereits 2003 darüber berichtet – zeigt sich in London an immer mehr Ecken der Stadt.
Aus diesen 4 Beispielen können Sie praktischen Nutzen für Ihr eigenes Geschäft ziehen:
Londons Geschäfte verkaufen Gemütlichkeit, Service und persönlichen Charme
Eine der Ersten, die den Trend erkannten und erfolgreich umsetzten, war Coco Ribbon, eine Luxus- und Lifestyle-Boutique mit inzwischen 2 sehr gut laufenden Filialen in Notting Hill sowie in Chelsea. Die Läden im Boudoir-Stil sind eingerichtet „wie das Schlafzimmer der besten Freundin … ein Platz, den man nicht mehr verlassen möchte“, beschrieb es die „Vogue“.
In den Markt für berufliche Weiterbildung ist gehörig Bewegung gekommen. Der Zukunftsletter hat davon schon häufiger berichtet.
Aktuelles Beispiel: In Berlin wird es bald eine eigene Fortbildungs-Hochschule geben: im Herbst 2007 eröffnet die „Deutsche Universität für Weiterbildung“ ihre Tore. Betrieben wird sie von der Freien Universität Berlin und der Stuttgarter Klett-Gruppe. Zielgruppe sind Hochschulabsolventen, die sich weiterbilden möchten.
Laut Bundesministerium für Bildung und Forschung nehmen rund 41 % der deutschen Arbeitnehmer an beruflichen Weiterbildungen teil – vor 20 Jahren lag dieser Wert erst bei rund 33 %.
Die wichtigsten Eckdaten des Weiterbildungsmarkts:
Dass es beim Banking nicht nur um Geld geht, beweist hierzulande die Deutsche Bank mit ihrem Konzept Q110: Neben Finanzdienstleistungen gehören zum Angebot der „Deutschen Bank der Zukunft“ u. a. eine Lounge zum Entspannen bei frischen Getränken und Kuchen, ein Trendshop und eine Kids’ Corner.
Während deutsche Banken von ausländischen gehörig unter Druck gesetzt werden, entdecken sie das Privatkundengeschäft neu. Sie versammeln immer mehr Produkte in ihrem Portfolio mit dem Ziel, Kunden zu Lebenspartnern zu machen.
Der Zukunftsletter zeigt Ihnen hier 4 Beispiele, wie Banken individuelle Nähe zum Kunden aufbauen und nebenbei als Lebensplaner eine glückliche Klientel gewinnen.
Info-Produzenten nutzen RSS (Really Simple Syndication), um Nachrichten „wirklich einfach“ zu verbreiten. Im Kampf um Aufmerksamkeit im WWW kommen vor allem die Onlineportale der Medienhäuser nicht mehr umhin, die Meldungen und Artikel aus den einzelnen Redaktionen über RSS-Kanäle zu verbreiten.
Wie der Zukunftsletter berichtet, bietet die New York Times 100 (!) verschiedene RSS-Feeds an (die freien Podcast-Angebote noch nicht mitgerechnet). Die einzelnen News-Kanäle sind den redaktionellen Ressorts zugeordnet, auf Jobanzeigen und dort jeweils auf bestimmte Städte bezogen, oder sie stellen die von den Lesern per E-Mail meistversendeten Artikel bereit.
Kleinanzeigenportale wie Quoka ermöglichen das Abonnieren der jüngsten Annoncen einer bestimmten Suchabfrage wie „3- bis 4-Zimmer-Wohnungen im Umkreis von 25 km“ zu einem gewählten Ort.
Schon 2005 hat Matthias Horx, Chefredakteur des Zukunftsletter, in seiner Studie „Hyper-Consuming“ von der „Renaissance der Mitte“ gesprochen. Die Prognose zu diesem Zeitpunkt: Die Flucht in die Extreme von Discount und Highend- Eskapismus waren ein Protest an der grauen Mitte der Karstadt- und „Minimal“-Einkaufswelten (Wühltisch und Waschbeton).
Die neue Mitte – das ist jetzt wichtig – wird aus den Nischen, aus den Extremen und anhand neuer Trends (Communitys, Cheap Chic, Smart Discount) neue Energien saugen.
Hier die 3 wichtigsten Entwicklungspfade, welche die neue Mitte prägen werden:
Schon im Februar 2004 hatte der Zukunftsletter vom „Kidult“-Kult berichtet. Blickt man auf den Trend-Hotspot London, scheint es, als wären viele Londoner noch immer nicht erwachsen geworden und wollten es auch in Zukunft nicht werden.
Scannt man die Altersgruppe der 30-, 40- und sogar 50-Jährigen, fällt auf, dass sie sich in Verhalten, Kleidung und Ansichten wie 20-Jährige geben. Ironische Wortschöpfungen machen für dieses Lifestyle-Phänomen bereits die Runde: Die Rede ist von den „Grups“ (von Grown-ups) oder von den „Sceniors“ (scene und seniors).
Und so definiert der Zukunftsletter diese Zielgruppe, die es auch hierzulande gibt:
Das neue und große Heer an Selbstständigen, Kleinstunternehmern, projektbezogenen Zeitarbeitern und Mikro-Entrepreneuren verändert das Arbeitsleben grundlegend und verlangt nach neuen Angeboten. Und die müssen vor allem so sein: flexibel, schnell und unkompliziert.
Der Zukunftsletter stellt Ihnen in diesem Beitrag 4 neue Business-Modelle für die Arbeitskultur von morgen vor:
Büroservice mit 5-Sterne-Service: ein Hotel für Unternehmen
Präsent zu sein, ohne dabei zu verpflichten – das ist die Idee des Company Hotel. Ohne langfristige Bindung durch Miete, Möbel, Management werden die Fixkosten für Firmen und Selbstständige reduziert, indem die Leistungen monatlich gemietet werden.
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf war zu keiner Zeit ein größeres Thema als gegenwärtig. Und nie zuvor war es schwieriger, beides unter einen Hut zu bekommen. Immer mehr Frauen sind an Kind UND Karriere interessiert und wollen nach der Geburt ihrer Kinder schnell wieder ins Berufsleben einsteigen.
Gefragt sind da nicht nur engagierte Väter, sondern Angebote, die den Berufsalltag mit dem Nachwuchs erleichtern und der Gender-Revolution Rechnung tragen. In diesem Zukunftsletter-Beitrag erfahren Sie, welche Vorteile es für Sie hat, ein familienfreundliches Unternehmen zu sein – und wie Sie sich dabei helfen lassen können:
Praxis-Beispiel: Full Service für die Work Life Balance
Deutschland hungert förmlich nach Dienstleistungen: Seit 2003 geben die Haushalte jährlich mehr für Dienstleistungen aus als für Konsumgüter. Allein im 1. Quartal 2006 wurden fast 350 Milliarden Euro für Dienstleistungen ausgegeben – 25 Milliarden Euro mehr als im vergleichbaren Zeitraum 2002. Konkretes Beispiel: 80 % aller Autofahrer geben an, an der Tankstelle den Service eines Tankwarts in Anspruch nehmen zu wollen. Die Zukunftsletter-Redaktion sieht darin klare Indikatoren für eine Wandlung hin zu einer umfassenden Support-Ökonomie:
Unsere Wohlstandsgesellschaft entwickelt sich immer mehr zu einer Wohlfühlgesellschaft, in der die neuen Lebensknappheiten nicht mehr der Mangel an Waren, sondern an Zeit und Lebensqualität sind. Wer von diesem Wandel profitieren will, muss die relevanten Treibkräfte erkennen und die neuen Chancen nutzen.
Der Zukunftsletter stellt Ihnen deshalb hier die 4 entscheidenden Trends der Service-Märkte von morgen vor:
Der neue Ankerpunkt der Kundenkommunikation ist die Gemeinschaft: Interessengruppen, Spielgemeinschaften, Business-Netzwerke, kommentierende Blog-Leserschaften oder die Community eines Special Interest Podcasts. Im Zukunftsmarketing dreht sich alles um diese Größe – die keineswegs neu ist, aber durch das weltweite Netz eine neue Bedeutung bekommen hat.
Der Zukunftsletter stellt Ihnen 4 Marketing-Ansätze für die Zukunft vor – vom Massen- zum Community-Marketing:
Die Globalisierung rückt immer stärker in den Fokus unserer alltäglichen Geschäfte. Für die nächsten Jahre ist davon auszugehen, dass Globalisierung noch stärker Innovationen beeinflussen wird.
Der Zukunftsletter präsentiert Ihnen hier die 4 wichtigsten Globaltrends für das laufende Jahr:
Selbstkompetenz: Die Arbeit am Ich wird zur Schlüsselqualifikation
Selbstreflexion und das Arbeiten am eigenen Ich werden zukünftig zu sozialen Schlüsselkompetenzen schlechthin. Anders als noch im letzten Jahr geht es bei der neuen Form der Selbstverwirklichung jedoch nicht um rücksichtslosen Freiheitsdrang, sondern um Ausgeglichenheit und soziale Kompetenz. Je mehr Geschwindigkeit in Privat- und Arbeitsleben steckt und je komplexer die Anforderungen in der globalen Ökonomie werden, desto mehr ist eine Persönlichkeit gefragt, die sich intuitiv und schnell auf neue Situationen einlassen kann und die weiß, wo die eigenen Bedürfnisse liegen.
Zur Zukunft der Nahrungsmittel ist (auch im Zukunftsletter) schon viel gesagt worden – wie aber steht es um die weitere Entwicklung unserer Küchenutensilien?
„Immer weniger Menschen kochen zu Hause, obwohl die Küche der wichtigste Ort für Familien ist. Damit das so bleibt, muss die Technik den Menschen kreativ einbinden“, befindet etwa Ted Selker, der am Media Lab des Bostoner Massachusetts Institute of Technology tätig ist.
Dort glaubt man an die Zukunft der „Counter Intelligence“, der Küchentresen-Intelligenz, und hat bereits eine ganze Reihe von Prototypen zu diesem Thema entwickelt:
Sinkende Arbeitslosenzahlen, das stabilste Wirtschaftswachstum unter den OECD-Staaten und eine jährliche Neuverschuldung unter 3 % des BIP: 17 Jahre nach der Samtenen Revolution boomt es im ehemaligen Ostblockstaat. Der Zukunftsletter empfiehlt: Dies ist die beste Zeit für Investitionen.
So sieht der Boom in Tschechien aus
Nahezu unbemerkt befreit sich die Tschechische Republik derzeit von ihrem Image der Knedlik- und Bier-Nation mit Hradschin und Karlsbrücke. Selbstbewusst positioniert sich die junge Republik – sie unterscheidet sich in Denken und Handeln nur marginal von anderen westeuropäischen Staaten.
Dabei sind es nicht in erster Linie Investoren aus dem Ausland, die sich durch geringe Lohnkosten anlocken lassen und der tschechischen Wirtschaft und dem Wohlstand auf die Sprünge helfen. In Tschechien haben sich längst einstige Mikro-Unternehmen verselbstständigt und fit für den Weltmarkt gemacht:
Dass ein Architekt und ein Weinhändler eine Frittenbude aufmachen, ist schon etwas Besonderes. Wenn die beiden dann aber neben Kartoffelstreifen auch Edeldesign und Restaurant, Chefkoch und Gourmet-Zutaten bieten, bekommt das Projekt Seltenheitswert. Zukunftsletter stellt Ihnen diese Idee hier vor:
Pommes de luxe: Vom Bauarbeiter-Mittag zum Gourmet-Snack
Außer bei Fastfood-Junkies haben die hochkalorischen und fettigen Pommes definitiv ausgedient. Umso erstaunlicher, dass die Fritten daher ausgerechnet im Berliner Szeneviertel Prenzlauer Berg ein Revival erleben und zwischen Sushi, Suppenbar und Salatbüfett zum neuen Musthave avancieren. Architekt Achim Spindler und Weinhändler Dirk Lück haben die Frittenbude neu erfunden und den Pommes zu einer Existenz jenseits des Junkfoods verholfen:
„Die globalen Märkte beachten, aber regional handeln“, so interpretiert Müller Ludwig Kraus von der Würmmühle in Dachau das Prinzip des „think global, act local“. Zusammen mit 8 weiteren Solidargemeinschaften rund um München bildet die Würmmühle die Dachmarke „Unser Land“ – eine Regionalbewegung im mittlerweile stark globalisierten Lebensmittelmarkt.
Die Marke möchte, genauso wie die rund 400 weiteren lokalen Initiativen in Deutschland, dem Bedürfnis nach Regionalität Nahrung geben.
Denn, so der Zukunftsletter: Aufgescheucht durch Lebensmittelskandale und enttäuscht von der geschmacklichen Gleichförmigkeit der globalisierten Lebensmittelwelt, sehnen sich die Verbraucher im Food-Bereich zunehmend nach Ursprünglichkeit und Vertrauenswürdigkeit.
Das Weihnachtsgeschäft ist längst angelaufen – lassen Sie sich hier von einem aktuellen, heißen Trend von der Insel inspirieren:
Mit vielen Weihnachts-Bestsellern wurde im vergangenen Jahr in London auch ein Stück Moral mitgeliefert. Das geschah in der Regel dadurch, dass ein Teil des Verkaufspreises für ein – vom jeweiligen Unternehmen ausgewähltes – Charity-Projekt gespendet wurde.
Ein außergewöhnlich großzügiges Beispiel war mit Sicherheit der „Crisis Pud“, ein traditioneller englischer Weihnachtspudding, den das Luxus-Kaufhaus Harrod’s unter dem Motto „Schlemme und ermögliche einer obdachlosen Person ein unvergessliches Weihnachten“ verkaufte. Der Pudding kostete rund 45 Euro, von denen 35 Euro für das Obdachlosenhilfeprojekt „Crisis“ gespendet wurden.
Der Clou bei solchen Projekten ist laut Zukunftsletter der geringe Aufwand und seine positiven Folgen – nicht nur für die Hilfsorganisation, sondern auch für den Einzelhandel. Eine Botschaft und Strategie, die die Einzelhändler mit Sicherheit weiterführen werden – nicht nur an Weihnachten –, da sie ihnen kurzfristig Publicity verschafft und längerfristig mit einer guten Sache in Verbindung bringt.
Zu den neuen, ethisch korrekten Verkaufsschlagern in diesem Jahr zählten beispielsweise:
Während es im Hotel Cortisen in St. Wolfgang am See seit Mai 2006 „garantiert keine Gäste unter 12 Jahren“ mehr gibt, wie es Luxusgastronom Ballner seinen lärmempfindlichen, gut betuchten Gäste versprach, haben es Haustiere immer besser im internationalen Tourismusgeschäft. Kein Wunder, haben sie doch in den gealterten, individualisierten Gesellschaften längst die Rolle von Partnern oder Kindern übernommen. So sinkt in Japan die Geburtenrate, während die Zahl der Haustiere jährlich um 3 % steigt. Und deshalb gibt es nicht wenige Geschäftsideen, die die Mobile Pets ins Zentrum stellen. Der Zukunftsletter stellt Ihnen hier einige vor:
In dem Maße, in dem Kommunikation via E-Mails und SMS mehr und mehr virtuell verläuft, wächst das Bedürfnis der Menschen nach Face-to-face-Begegnung. Der Zukunftsletter berichtet von diesem neuen Trend:
Die Direct Mailer können ein Lied davon singen: Eine typische Werbeaktion führt zu einer Responserate von 0,5 bis 1 %. Nicht eben viel angesichts des hohen Kosten- und Zeitaufwands, den das Versenden einer neuen Werbebotschaft mit sich bringt. Die Alternative dazu – so der Zukunftsletter – stammt aus den USA und erfreut sich jetzt auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Ihr Trend 2008:
Medienumbrüche finden künftig mit immer größerer Geschwindigkeit statt: Ist die E-Mail schon ein Auslaufmodell? Einst wurden die schnellen und smarten E-Mails als eine noch wichtigere Technologie als das World Wide Web gefeiert, doch kaum auf dem Höhepunkt angekommen, wird sie verteufelt. Laut Verbraucherschutz sind knapp 80 % aller in Deutschland empfangenen E-Mails Spam-Mails – sprich unerwünschte Nachrichten. Wahre Zeiträuber, deren Bearbeitung sich, laut britischen Wissenschaftlern, schädlicher auf den IQ auswirken soll als Haschisch. Grund für viele Unternehmen, auf andere, effektivere Kommunikationsformen auszuweichen.
Die Zukunftsletter-Redaktion meint: Momentan ist für uns noch unvorstellbar, dass wir bald unsere Business-Kommunikation ohne E-Mails bewältigen werden. Doch die nächste Medien-Revolution steht unmittelbar bevor. Kern dieser Revolution wird die Individualisierung der Kommunikation sein, privat und im Beruf:
Schon seit einer ganzen Weile erfreut sich das Wandern immer größerer Beliebtheit und wird zu einem regelrechten Trend. Waren es noch 2002 erst 54 % der Deutschen, die häufig oder ab und zu die Wanderschuhe schnürten, sind es inzwischen bereits 62 %, vermeldete die AWA 2005. Ob mit oder ohne Stöcke: Walking hat sich zu einer echten Alternative zum Joggen entwickelt – und ist damit zum Trend-Thema geworden, das auch im Zukunftsletter seinen Platz gefunden hat:
Vor einigen Monaten hat der Zukunftsletter Nischenstrategien sowie intelligente Konzepte für Klein- und Kleinstunternehmen vorgestellt. Die zentralen Erkenntnisse dabei:Nischenstrategien bilden einen optimalen Schutzraum und das Simulationsfeld für die Entwicklung einer massenmarktfähigen Geschäftsidee. Nischenstrategien minimieren das Risiko, mit Innovationen und Produktideen frühzeitig zu scheitern.Nischenstrategien versprechen hohe Qualitätsstandards und erlauben einen intensiven Kundenkontakt.
Alles das sind jedoch Parameter, die auf eine neue Selbstständigen-Kultur und einen neuen Begriff von Produktivität zielen. Und tatsächlich beginnt sich in immer mehr Branchen und auf immer mehr Märkten eine neue Work-Force zu bilden, die in kreativen Kleinstprojekten und in cleveren Netzwerkzusammenhängen neue Modelle einer Mikro-Ökonomie schafft. Die Zukunftsletter-Redaktion meint: Diese neue Unternehmenskultur wird unsere Ökonomie verändern. Die folgenden makroökonomischen Fakten stützen den Trend hin zur Mikro-Ökonomie:
In der Regel gilt: Kunden wollen Hotlines mit freundlichen Mitarbeitern, versandkostenfreie Bestellungen sowie Rücknahmegarantien. Doch ein E-Commerce-Store macht seit Sommer 2004 in den USA jährlich 40 Millionen US-Dollar Umsatz, indem Kundenservice und Auswahl mit Füßen getreten werden: www.woot.com. Lesen Sie dazu diesen Beitrag aus dem Zukunftsletter:
Das Mobiltelefon ist aus dem Kommunikationsalltag nicht mehr wegzudenken. Doch noch immer gibt es 30 % Nutzer in Deutschland, die keinen Handy-Vertrag haben – und das bei einer Gesamtvertragszahl von über 74 Millionen. Doch wer sind diese Handylosen? Und was könnte sie dazu bewegen, sich endlich auch ein mobiles Telefon anzuschaffen? Die Zukunftsletter-Redaktion hat die relevanten Markt-Fakten für Sie herausgearbeitet:
Deutschland wurde nach Angaben der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) im Jahr 2007 von rund 500.000 Gästen aus China und Hongkong besucht (= knapp 1 Million Übernachtungen). Bis 2015 prognostiziert die DZT 2,5 Millionen Gäste und 5 Millionen Übernachtungen.
Der Zukunftsletter stellt Ihnen Beispiele aus der Praxis vor, wie sich Trendpioniere auf den asiatischen Besuchermarkt einstellen.
Die Welt rückt näher zusammen, aber die kulturellen Unterschiede bestehen weiter. Denn: Die Welt ist eben nicht ein globales Dorf, sondern eine ganze Vielzahl an globalen Dörfern.
Interkulturelles Wissen jenseits von Wirtschaftskennziffern wird deshalb wichtiger denn je. Allen Standardisierungen zum Trotz drücken sich kulturelle Unterschiede nach wie vor in unterschiedlichen Lebensstilen und Konsumgewohnheiten aus
1. Regenmacher: Mit Turbinen, die Meerwasser aufwirbeln, will der britische Wissenschaftler Stephen Salter künstliche Wolken erzeugen. Technik: eine 35 Meter hohe Turbine, die auf einem Boot montiert ist. Vom Wind angetriebene Schaufelräder saugen Wasser an und versprühen es als feinen Nebel. Über den Turbinen bilden sich Wolken.
Wie bedroht ist Nanotech – eine der verheißungsvollsten Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts – wirklich? In Großbritannien und den USA fordern Non Govermental Organisations (NGOs) einen Forschungsstopp.
Was zunächst nur in ausgewählten Lokalen verkauft wurde und damit Kennern vorbehalten war, erobert jetzt den Massenmarkt: Getränke, die Absinth enthalten und damit Spuren von Thujon, jenem Nervengift, das in Deutschland im Jahr 1923 verboten wurde.
Fälscher, die original italienisches Olivenöl mit Produkten aus der Türkei oder Tunesien strecken, "besudeln das kulinarische Image des Landes“, schimpfte der italienische Landwirtschaftsminister Giovanni Alemanno in "Der Feinschmecker“ 08/03 und preist die neueste Initiative seines Landes in Sachen Lebensmittelkontrolle an.
Die Vorbereitungen auf die gerade erst erlebte Stille und Heilige Nacht haben gezeigt: So richtig ruhig sind auch unsere Nächte längst nicht mehr.
Abendliches Möwengeschrei an einem Ostseestrand etwa ergeben 43 dB auf dem Lautstärkemesser. Eine Dezembernacht auf dem Potsdamer Platz in Berlin macht Krach von 77 dB, und auch in einer verschneiten Landschaft auf der Schwäbischen Alb bringt es leichter Wind auf einen Ausschlag von 31 dB (Messreihe im Auftrag der Zeitschrift "Chrismon“, 12/03).
T-Strahlen sind die Zukunftstechnologie der kommenden Jahre. Die neue Durchleuchtungstechnik durchdringt Stoff, kann versteckte Waffen auffinden und gesunde von kranken Zellen unterscheiden. T-Strahlen haben eine Frequenz von einem Terahertz (etwa eine Billion Schwingungen pro Sekunde) und liegen zwischen Röntgenstrahlen und Infrarotlicht.
Krisensitzung im Jahr 2020: Alle Teilnehmer sind verkabelt. Sensoren erfassen Puls und Schweißproduktion. Videokameras registrieren Stimme, Mimik und Kopfbewegungen. Auf dem Bildschirm vor ihnen sehen die Anwesenden eine aktuelle Computerauswertung ihrer Stimmungslage.
Es ist kein großes Geheimnis und schon gar nicht überraschend, dass in einer individualistischen und wellnessorientierten Gesellschaft das heimische Badezimmer immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Um die Herstellung künstlicher Diamanten ist ein heißes Wettrennen entbrannt. Die Edelsteine aus der Retorte verändern die Schmuckwelt, eröffnen neue industrielle Anwendungen und werden – im nächsten Jahrzehnt – auch unsere Computerwelt revolutionieren.
Werden wir demnächst alle zu Puritanern und Müsli-Essern? Klar ist: Ein neuer Lifestyle beginnt sich auf dem Globus auszubreiten. Die neuen Zielgruppen setzen auf Gesundheit, Nachhaltigkeit und Werteorientierung. Wichtig dabei: Der neue Lifestyle lässt sich relativ wenig von der globalen Geiz-ist-geil-Welle beeindrucken.
Spätestens seitdem die Kochsendungen im TV allgegenwärtig sind, ist klar: Im Medienzeitalter ist auch das Zubereiten von Speisen ein Spektakel, dem sich kaum jemand entziehen kann. Das, was früher einmal eine alltägliche Selbstverständlichkeit war, hat sich nämlich längst zu einer Ausnahme entwickelt: das tägliche Garen am Herd.
In der modernen Küche finden Kräuter heute vor allem als getrocknete oder tiefgekühlte Variante Verwendung. Frische Kräuter werden kaum noch eingesetzt, und das alte Wissen, dass Kräuter nahezu magische Kräfte besitzen, ist in unserer modernen Zeit vollständig in Vergessenheit geraten.
Der berufliche Erfolg ist nicht allein von Ihren fachlichen Qualitäten abhängig. Es gibt viele exzellente Spezialisten, die am unteren Ende der Karriereleiter stecken geblieben sind. Das ist kein Werturteil über die Personen – lediglich eine Beobachtung.
In Italien beginnt sich derzeit eine Idee durchzusetzen, die auf vielerlei Weise Furore machen wird. In mehreren Supermarkt-Ketten kann man dort Rabatte, die man für wiederholten Einkauf erhält, auf sein Rentenkonto anrechnen lassen.
Nach Mikroelektronik und Nanotechnologie tauchen Forscher jetzt in die fremde Welt des Picometer-Universums ein (Ein Picometer ist der millionste Teil eines millionstel Meters). Diese völlig neue Dimension eröffnet viel versprechende Marktchancen in der Festkörperphysik, der Chemie, der Biologie und in den Materialwissenschaften.
Forscher sprechen bereits vom "Material der Zukunft". Im Unterschied zu Fensterglas ist Alu-Glas gewöhnlich nicht durchsichtig. Seine Anwendungsmöglichkeiten indes sind schier unbegrenzt.
Vor allem die hohen Benzinpreise haben nach Angaben des europäischen Herstellerverbands ACEA dazu beigetragen, dass der Absatz von Automobilen in der Europäischen Union in 2004 nicht so hoch ausfiel, wie noch zu Jahresbeginn prognostiziert wurde.
Mit Philosophen Geschäftsideen diskutieren? Die Suche nach Ethik und Werten auch und gerade in der Wirtschaft hat eine neue Sorte von Beratern auf den Plan gerufen:
Trotz glänzender E-Commerce-Geschäfte im alljährlichen Weihnachtsrummel: Die Angst, im Internet Opfer eines Hackers zu werden, ist bei den Online-Usern im Hinterkopf immer da.
TagTrades, so nennt der amerikanische Elektronikgroßhändler BestBuy das Spiel mit den unternehmensinternen Prognosen. Einfache Mitarbeiter, die normalerweise keine Prognose über den Abverkaufserfolg von neuen Produkten abzugeben haben, erhalten seit einiger Zeit imaginäre Aktien und können auf den Erfolg oder Misserfolg bestimmter Maßnahmen setzen.
Es hat sich herausgestellt, dass normale Mitarbeiter mitunter ein besseres Händchen für Erfolg oder Misserfolg von Neuerungen haben als das für Innovationen zuständige Management. Wie Sie dieses Potenzial nutzen, stellt der Zukunftsletter vor.
Der Zukunftsletter ist für mich ein wichtiges Frühwarn-Instrument. In unserem Corporate Center Personal denken wir für unsere 95.000 Mitarbeiter weit voraus: Was sind die künftigen Mega-Trends? Was für Chancen und Probleme wird es in der Multioptionsgesellschaft geben? Da gibt uns der Zukunftsletter frühzeitig Hinweise.
INFORMATIONS-SERVICE
RSS-FEED
Empfangen Sie unsere Tipps & News kostenlos über Ihren RSS-Reader: