Das lesen Sie im Zukunftsletter, Februar 2012:
Der Trend zum kollaborativen Lernen meint die Einbindung von Social Media in den Lernprozess unserer Schüler, Studierenden und Berufstätigen. Doch das ist längst nicht alles: Eine Lernsituation, in der die Ideen von vielen das Wissen des Einzelnen bereichern, vermittelt allen Beteiligten die eine entscheidende Kompetenz, ohne die es in Zukunft nicht gehen wird: Kooperationsfähigkeit. Nur mit ihr werden wir künftig aus der Flut der Informationen die bedeutenden Essenzen filtern können.
Ökonomie und Ökologie vereinen: Das ist das größte Ziel beim Öko-Modernismus. Mit diesem Begriff lassen sich alle Versuche zusammenfassen, unser Wirtschaftssystem zu modernisieren und dabei gleichzeitig den Zustand der Erde im Auge zu behalten. Damit ist der Öko-Modernismus eine Verlagerung des Lifestyle of Health and Sustainability (LOHAS) auf eine streng rationale Ebene. Die neuesten Entwicklungen in Green und Clean Tech lassen sich unter diesem Stichwort subsumieren. Gleichzeitig meint Öko-Modernismus einen Lebensstil, der von Nachhaltigkeit und Verantwortungsgefühl geprägt ist.
In den letzten Ausgaben des Zukunftsletters wurde schon mehrmals auf die „Digitalisierung des Lebens“ als Trend mit allergrößtem Einfluß im Jahr 2012 und darüber hinaus hingewiesen. Digitalisierung und der allgegenwärtige Einsatz von Software (in der Forschung, in den Medien, im Handel, in der Gesundheitswelt, auf dem Autosektor usw.) werden in den kommenden Jahren unsere Märkte dramatisch verändern.
Wie in vielen neuen sozialen Bewegungen des 21. Jahrhunderts sind Frauen auch bei den Radical Homemakers (RH) die treibenden Kräfte. Waren progressive Frauen bis in die 1990er Jahre noch vor die Alternative gestellt, in das Stahlbad der beruflichen Selbstverwirklichung einzutauchen oder als rückschrittliches Hausmütterchen zu gelten, deuten sich mit den RH völlig neue Wege an. Radical Homemakers, das sind in der Kerngruppe exzellent ausgebildete Akademiker, die nichts weniger als die vergangenen 200 Jahre der Modernisierung infrage stellen. Sie sind radikal, weil sie die Arbeitsteilung und damit die Männer- und Frauenrollen seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts infrage stellen. Sie sind radikale Modernisten, insofern sie Folgendes reklamieren: ein einfaches Leben und die Eigenproduktion von Lebensmitteln.
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Laufen Sie nicht jedem Hype hinterher! |
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